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Artzney<Buch.
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n. 9 Eingmes wasser für die flüsseder zahne.
DFan nehme zwey pfund alaun,und brenne ihn garweißMd stoß ihn klein,^^ hernach nlmm ein pfund ungebrennten Mun, und stoßchnauch, thuealles zusammen in einen helm,und distillire ein wasser daraus,hernach nimmden vlerdten theil so viel braunellen-wasser, so viel agley-wasser, und so vielfalbey wasser, misch alles zusammen, schneide noch zwey loth muscatm-nüßklein, und ein loth schöne rothe Myrrhen, thue es darein, und laß 9 tage ander sonne stehen, sodann beHaltes.
nn. Mitdiesemwasserwasche allewocheu einmahl die zahnewohl, eslasset keine wehtagen noch faule kommen, hindert das fallen der fiüsse, be-nimmt den gestanck und machtweisse zahne.
^l. ic> Ein pulver für die zahn schmertzen.
liwm zwetschken-laub. margaranten-oder granaten-schahle, salbey,'schlehelt-blüthe, iedes acht loth, roßmarienvierlorh, nagelcin alaun,rothe corallen, jedes zwey loth, hohl-
wurtzel, jedes sechs loth, diese stücke alle klein zu pulver gemacht, so lft esfertig.
nk Wenn ein Mensch gw/se zM-schmerM M, oder das zahn-fieisch weicht, soll er von diesem pulver drey kleine eß-loffelvonneymen,dar-auf Aesseu emseide^srisch brunnen-wasser, und einen singer eiilfieden lassen,hernach stehen lassen, daß sichdas pulver aufdmboden setzt, und das maulofftdarnnt auswaschen,^l il Zahn-pulver.
"nach stöstmans klein.
Zuwandernnimmtmangebrennteshirschhorn halb sovielalsbrodt,und auch zerstossen.
Zum drlttennimlttt man salbey, und die muß man aufein bräun-blät-leindönenaufemerhetssenasche, aber nicht daß mau sie verbrennt, nur soviel gedorrt, als man reiben kan, hernach muß man sieben, daß dle stengeldaroon kommen, deren salbey muß so viel seyn, als hirschchorn, hernach un-tereinander gemischt, damit ists fertig.
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