Druckschrift 
1 (1709)
Entstehung
Seite
424
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

424

Artzney-Buch.

n. 6 Ein anders vor die unsinnigkeit.

e>?imm campsser, rothe Myrrhen, weissen weyhrauch, zimmet-röhren,-"»- gelein,galgant,iedes ein halb quintlein, teusselsdreck, saffran-bluthe,«des ein quintlein, corianderfenchel, umberthum. weissen mohn,wacholder-beer, hanss-saamen, St.Johannes kraut, «edes ein löffel voll, muscat-blu-the ein halb loth, eilff innwendige pfersichckerne, diese stücke klein zerflossen,rosen-wasser daran gegossen, wohl durcheinander gerührt, daßesdickmrd,wie ein müßlem, darnach schneide zwey tüchlein wie dieses muster:

Streich die sal^Das ist die arosse der, be darauf, unddem krancken auf tüchlem darauf o e sal^ beyde seilen bey dem

schlaff aufgelegt

zweyen pflastern^«, und das schm^ Beyseyn, man mußdas Haupt verbin<Uere orc muß hlndenjden, und dem kran-cken stlll und finsterl,^^ gh^^ ^h^ halten / damlt ""unter dem pfiaster'^s breite Kerfür ^/ entscklaffe/ wanns

erin

achttase/l mcht'besserj""^'>H/^ so ml/L manS

ie4 ^ iderum mit einem scif

den neunten tag wieWasser abwischen.^den, auch von grobes

^,

und keinen wein ge-spcise sich enthalten.

e^.

7 Ein gutes Pflaster für grosses kopff wehe, darmit manchen

geholffen worden.

5ssimm zwey loth umberthum, zehen nuß-kerne, ein halb loth weissen weyh-rauch, zwanßtgpfersich-kerne, vierßig Wacholderbeeren, ein wenigküm-mel, oder^o viel manzwischen drey fingern fassen kan, stoß iedes absonderlichgar klein, nimm von einem frischen ey das klare, zerschlags und reibe es miteinem löffel in ein« schüssel gar klein, und thue ein wenigrosen-wasser darzu,darnach rühr d'asyulver wohl damit ab, daß es wird wie ein dickesMuhß, nachmahls nimm ein pappier, schneid es also, damit das gehirn undbeyde schlaffe biß auf M ohren bedeckt werden, das haar muß mandem krancken abscheren, streich das muhß oder lbrey auf das pappier, sovieMssenist, und legsauf mit grossen steiß, verbmds wohl, damit es

nicht