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1 (1709)
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415
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Artzney-Buch.

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n- 9 Wann einer nicht reden kan.

^imm knoblauch - sM, vermisch den mit eßig, und giebs zu trincken, diespräche kommt wieder.

Vordleschwindsuchtemtranck.

Die 6i«c« ist wie im abnehmen.

Brauche dieses.

»an nehme lorbcer, rhabarbar«, rapontica, jedes ein quintlein, ln«^und lcber-kraut, hlrsch-zungen,mäy-blumen, ysop,salbey, ehren-preiß, tausendgülden-traut,diese stüctezerschnitten, und in ein ncu-entopff gethan, gleßdrey maaß altes vier darauf, verklebe den topfffest, laßein maaß einsieden, alsdenn trincke alle morgen nüchtern ein bccherlcin, nnteiner walschen nutz groß Hunds-fett warm aus, und dlß jährlich vmwvchenlang gethan.

n. 2 Ein anders.

Mrey neue treptaae, das ist, allzeit der erste fteytag nach dem neumond soll^^ man allemabl drey läußemgeben-^- 3 Noch ein anders.

l lmm Vüue taute, siede sie im Wasser, trinck alle tage nüchtern, oder les' es auf das Haupt.

n. 4 Wann ein gticd schwindet.

MZan solldasselbe allezeit warm hauen, und mit warmen tüchern reiben,"^ hernach mit nachgeschriebenen wassern waschen. Nimm ein maaßdes besten brandtweins, so fünffmahl distllllrt worden/ in ein g/aß, dareinthue lngber, Pfeffer - körnlem, gcwürtz-nase'ein. von iedem zwey lotl), mu-scatnuß, zimmet-rinde, jedes ein lotp, Nese stücke iedes besonder aufdaskleinstegestossen, durch einholn M geschlagen, t>enn alles nacheinanderin brandtwein gethan, mit wachs oben wohl vermacht, damit nichts ver-raucht, wenn man solches brauchen will, so muß man das glaß wohl durch-einander rühren, denn sich sonsten die species aufden boden setzen, damit ßesich wiederum durcheinander mischen.

Wenn mans brauchen will, wie oben stehet, mit dem warmen tuchge-rieben, sollmanmiterstendestags zweymahl, als morgens und abendsdasMd waschen, biß dasglied, somans empsindet, wohl zugenommen habe,alsdenn solches nur einmahl abends, so man ms bett geben will.

Wenn