Artzney-Buch.
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Für den schlag.
^an nehme lavendel-blüthe und weissen senff, machdaszupulver, doch
daß des lavendel-pulvers um ein kleines mehrstye, denn des senffs,misch mit zucker untereinander, darvon alle morgen des pulvers drey erbisgroß eingenommen/ so ist man desselben tags des schlags befteyet.
^.9 Noch ein anders.
W 0 sich einer besorgt vor dem schlag, so st'll er alle nacht ein guten frischen^n trunck wasser thun, und sich darauf niederlegen, solches hertreibt diebösen dämpffe.
n. ic> Für den schlag eine trefiiche artzney, so versucht
worden.MAann einem der schlag das erstemal)! schlagt, so soll manihme das haar^^ abscheeren, und das hernach geschriebene pfiaster über den kopfflegen,und in drey tagen nicht abnehmen, er soll wenig baden, sein essen soll vonlinder xpeise seyn, die nicht über sich rauchet, das Pflaster mach also: Nimmbibergeil, die schnttde klein, siedsin einem scharssen eßig, biß zu einemdickn mus n'/ld, strttchs auf e/n leinen tuch, daß den ganßeu kopss be-deckt.
«. n Für den schlag.
Nimm lau-bräu, lavendel. volley, klein zerhackt, iedes eine Hand voll, gießein seidel brandtwcin darauf, laß es drey tage stehen, darnach mußman das glied, Hand oder fuß mit einem warmen tuch wohl streichen, undmit diesem brandtweindes morgens und abends wohl einschmieren.
n. 12 So der schlag ein glied getroffen.
'an nehme lavendel-kraut, salbey, Himmel-sch/üssel, Wacholder^ beer,attich-kraut, iedes eineKand voll, alles klein gehackt, denn in ein mor-se! wleeinmus, darnach thuees in eine grosse kanne, gieß zwey stldel lautern wem darauf, untereinandergemischt, denn wohl vermacht, setz in ein toss siedendes wasser, laß gemachsieden, demnach den sasst aus den kräutern durch ein tuch wohl heraus ge-peest,nimm ftrners spic.,nardcn^lorbeer-öl, iedes vier loth, misch wohlzu-sammen, schmier das getro/fene glied alle tage dreymahl, laß von sich sMeutrucken.
l^. iz Ein anders.
Ac lleo in weilt gekocht, osst warm unter die zunge gethan.
Fffs t?. 14