Druckschrift 
1 (1709)
Entstehung
Seite
396
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

396

Artzney-Buch.

n. io Noch ein anders.

Ms ist auch gut, womanshat, um und um ausserhalb der röthe, daß

solche nicht berührt wird, mit dinte geschmiert, so soll es nicht weitergreissen.

n. ii Vor das rothlauff, schön oder rose.

Mwas rothe carmeslnnäh-oder stepp-stlde, mit theriac angeschmiert,

umgebunden und getragen um denstlbigenort, verhindert die schöneoder rose.

n. 12 Eine gute raucherungvor die rose.

Wne Hand voll Haber, den die roß aus dem maul lassen fallen, den muß

mandörren oder röschen, daß er gar braun wird, in einer pfanne, als-denn gröblicht zerstossen; heydenbrein oder heydegrütze auch eene haud voll,und also gestossen, rothe Myrrhen ein quilltlem, campher ein quintlein,wald-rauch, meerhtrse, weyhrauch, ledes ein loth, rothen fioramvr,rmgelblumen,blau gemeinen rittersporn, ledes ein halb loth, dieses alles klem zerschnitten,und untereinander gemischt, so ist es fertig.

nu. Wer das rothlauffoder die rose hat, soll ein tuch anrauchen, unddarüberschlagen.Item: Dergolö/leeM ^,^ 33 ^"m. ,

Item: Das cardobenedicten-ölItem: DasyfiafterItem: Die räucherungItem: Der rothe heylsame steinItem: Das silber-glett-sälblein

kol.l o8 I^um. l llc>l.l74. Kum. 2l

Vor das rücken-wehe.

simm venedische seiffe. faule rillde und Wacholder-beer, eines sovielals des andern, stoß wohl durcheinander, thue butter daran, laß einwenig sieden, schmier den rücken etliche mahl warm darmit; man

kans vochero durch ein tuch starck auspressen; diese faule rinde kommt von

dem faul-baum, so also genennet wird.

Item: Dierostnchlbe tul. yj» Num.

t»

Vordas selten'stechen.

Die cliocr.1 iss wie in hlyiFen kranckheiten und catarrhen. Aderlasjetti/kallhiergarvorlraFUchionoerlich n>5 keine mal^mtär.

dl. i