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1 (1709)
Entstehung
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386
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S6

Artzney-Buch.

einander gethan, drey halbe kamen wasser darzu gegossen, und ein halbesstidel einsieden lassen, dem krancken gegeben,n. 2) Ein tranct für die rühr.

HUimmgall-ckpssel, Klllum«i-me!^,m, arabisches gummi, tragant, iedes^^ ein loth, breit wegrich-sasst anderthalb loth, dieses in dreymaaß wa^sergekocht, und den halben theil einsieden lassen, nach durst getruncken.

^l. 24 Ein anders.

fimm eichen-geschoß und laub eine gute Hand voll, im rothen wein gesot-ten, wohl verdeckt, warm oder kalt getruncken, so viel man will.

n. 25 Noch ein anders,

"^imm von einem eichen-bäum, der nicht gar alt ist die mittlere rinde>" siede sie in wasser, und laß den kranckeu darvon trincken.

n. 2b Mehr ein anders.

N7imm hollunder-beer, röste sie in schmaltz, giebs dem krancken zu essen,^ daraufaber lang nicht zu trincken, sein tranck soll hernach seyn rotherwein, oder ausgebee»ntes wasser von brodt-schmolle/l.

^. 27 Für die rothe rühr eine speise oder essen.

Wache eine gute eingehrennte suvve, an Mt des wasiers nimm malva-

^^^ sier, oder gar starcken wein, nimmdarzu eine gautze geriebene mu-

scat-nuß, zwey löffel voll zucker, laß wohl sieden, gicbs dem krancken zu essen,

des tages ein oder zweymai, ist bewahrt für die rothe rühr, durchbruch und

bösen magen.

d^. 23 Für die rothe rühr

Mst nichts bessers als das ftlsche hafm-blutMem alten menschen vier und

^->^ zwanßigtropssen in taschel kraut-wasser eingegeben, was aber unter

zeyemayr ist, den halben theil, einem kiude, so viel jähr es hat, so viel trovf-

fen.

n. 29 Vor die wc isse rühr.

«?imm um emmkreutzer oder dreyer weisse veilgcu-wurtzel.und schneide sie

"* klein, weiche We in ein stidel weissen wein, denselben morgens und

abends getruncken.

55. )Q Stopffendemandelmilch in der rühr zu gebrauchen.5K)an nehme vier loth wandeln, weissen mohn ein halb quintlem, gurcken,"^''melonen, angurien oder MMm, kürbskern, iedes ein quintlem, sallar-

saa-