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1 (1709)
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373
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Artzney-Buch.

373

n. 12 Ein anders davor.

^außwurtz klein in einem mörsel zerflossen, feige den fasst durch eintüch-lein,nlmm ein wenigwctßlllien-öl und natter-zungeu-kraut-fafft, laßzwey tröpfiein in das ohr, in welchem du den schmertzenhast, und Verstopffesmit baumwoll, und halte dich warm anderselben selten, solches ist bewährterfunden worden.

i^. i? Fürschmertzenderchren.

^mes Hanss-korns groß wachtel-fchmaltz genommen, und hinterdas fran-cke ohr geschmiert, des tags dreymahl, oder so viel lorben-öl.

e^. 14 Für die äugen und ohren.

limm von den grossen ameisendiebruth,thue es in ein glaß, und in einem^ rocken brodt backen lassen, das glaß muß wohl vermacht seyn, darnachdiematerie ausdem glaß genommen, und durchgedrückt, zwey oder dreytropssmmdasaugoderohrgelasim istgargut, mdstistdasfeüweg,dieseswasser lst auch gut mdieohrenzulaßen, wenn einem das gehör verfaltenist,brmgts wiederum.

n. 15 Wann die ohren laufen.

Mmmmüntzen-saffr, tropsse denftlben indie ohren.

^ 16 Zu denen ohren.

Wnegallvonememrind, vermische diemitiramn-müch, undchuedasmdie ohren.

n. 17 Fürdas eyter in ohren.

immweinkraut,mynhen, vermischt mitmalvasier,Mö thue es in dieohren, jooU du wilst.

^l. 13 Wann die ohren verfallen styn.

3Minun ein gebahetes brodt in einem brandtweln, Halts in das ohr einegu-^^ te weil, biß daß einschnalß thut; oder nimm Haber, siede den wohl,thue ihnaus dem wasser, ßürtz einen trichter darüber, laß den dunst m dasehr gehen, es hlifft.

^. 19 , Ein anders.

(V?imm weissen agtstem, aufein k^hlfeuergelegt, einen trichter barüber ge-

^^ than, und den rauch in lne ohren gelassen, es hiiffs.

Aaa 3 n. 10