Artzney-Buch.
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gebohren wird, darum auch der magen, die leler und das Hertz, ja eines vr»dem andern ewpfähct, und wiederum gebähret, darnach «des dem andernfeine geturt wuttheüet, darum sie auch alle gebührendeglieder genenntwer-den. D«e substautz der leber ist an ihr selbst ein grobes blut, roth, hart, grobund sielschig. rmt viele« ädern und röhren zusammen gefast, welche unter de-nen kleinen rippen herab verborgen liegt, und hat den magen in sich einge-sast,und mit chren fiügeln von der rechten feiten herab bedeckt, Vonbinder-wärts aberMltdensclben, fo von demhertzenberabgehen, umfangen, auchden rücken den mögen, Hertz und lungen herab biß an die meren, blasen, undleliic ii . einen anhang und zufügunghat; es werden denn auch von der le-ber ansgethlllt alle blut - ädern m dae Hertz, in dle ader, > en^ «v^ genannt,darvonnechu hernach Meldung gelchicht. Du natürliche speise theilt chaus in den gantzenleib, das unnatürliche schuht sich beyseits in seine geord-nete gefaß, als du unnatürliche feuchtigkeit der cKu'er^ lu'^lX, das ist derschäum des geblüts, in die galten; das grob ist, oder die heftn des gebiuts,welches die melancholey und ^ler-, n!crZ ist, in die mich; das edelste ge-blütin das Hertz und andereMder; das Me?m? in das Haupt; die übrigefeuchttgkett t>er c/,«/e^sul^ von dergallen, m die Nieren und blasen; diekrancthnten der leber sind mancher arten, etliche aus eignen, etliche aus zu-fallenden erwecknüffen; die zufallende kranckheiten der leber entstehen durchüberftinMntdcs trinckens, grosse erhltzung, scharsse spnse und tranck, auchvon grosser Übung, Hitze, schwerer arbeit, tantzem springen, fallen, schlagen,«uch kalten jahentrmcken mhitzrgen Übungen, fiebern unddergleichen; ab«die elgene kranckhetten. der Über feynd, als vberschüttungdesbluts, über-fiüßige ftuchtigkeiten, welche aus schwachheit der verlohrnen dauung derleber entspringm, daraus denn schwere kranckheiten, geschwar, avostem,faulung, Wassersucht und anders erfolgt.
n. 2 Salbe vor fittr Harte/fben
^imm weiß rostn-blau veilgen-unöwe,Mien-öl, fedes ein löffel vvll^weiß wachs ein loth, rvsm-eßlzj bler löffel voll, ein wenig rothmfilndel und eampher, zerlaß durchemander, und schmiere den ort derleber,
n. ? Diese salbe ist gut vor öie lcber.
M?an mnnntdie seber-Abe oder»» ?«c>.n,m liepl,ncvm, Dbel-npdal-
>"^ tl>a-salbe, von iedmdern ein halbes loth, untereinandergemischt, dar-
Mtgeschmiett.
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