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1 (1709)
Entstehung
Seite
339
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Artzney-Vuch.

M

dZ.

einer zwerch Hand einsiedet, und es kalt beydem essen, statt eines anderntrancks gebrauchen; dieses schwitz - wasser kau man contmuireu, so lang esVonnöthen ist. und allezeit wieder von neuen frisch machen, deßwegen ist esbesser, man nimmtdiescheiten oder späuevomböttiger, weilmanestucht soklein schneiden kau, als sie es hobeln,n. 2 Zum austreibc».

an nehmeerdrauch-sasst, Oberwasser, darinnen calcinirtes Hirschhornvermischt.

3 Ein anders darvor.

n der wochen ein austreib-pulver, oder ein wenigmythridat eingegeben,

zu zeiten auch mit senes -blättern und wein - beerlein purgirt, man sottauch die erdrauch-wurtzelnn wasser sieden, und darvon trmcken.

i^. 4 Eme ialbedarfnr.

Man muß nehmen schwefel, lorbeerundsaltz,Mes gleichviel, allein der'"^ lorbeereneiuweuigmehl, alles zu kleinem pulver gemacht, denn mitbrandtwein angemachtwie eme starcke, machs denn mit bäum-öl zu einemsälblein,hee/l<tch Z tage abends und morgens an einander geschmiert, und sichm d/e/w 9 tagen nicht gewaschen, ist bewahrt,n. 5 Ein ander sälblein darfür.

imm rvhenalaun,vftrsich-kern, schwefel, stoß alles untereinander klein,und mach es nnrvaum>öl zu eimm sälblein, wann der leib lauter kratzeist, als unter beyden knieblegm, und imvendigder zwey ellenbogen, auch denzexen oder arein, <o man aber nur an Handen tratzigist, schmiert man nurallein die ellenbogen, d».se fachen werden alle nach gedüncken genommen,doch des schwefels am wenigsten.

n. 6 Ein anders.

ie mittlere rinde vom hollunder mMen-Mch gesotten, unhaufdiekrätze oder geschwär gelegt, zeltlget und Met aus.

w.

^.

7 Noch ein anders.

ie Hände, wenn fieso starck ausgeschlagen'seyn, in ein warmes bier ge-

^ thau, das zieht heraus, lindert den schmertzen, und heilet ah.

8 Vor die krätze.

Man nimmt von einem weissen glatten parcheut, der neu ist, einer star-^ lken Hand breit, und so lang, daß er um den leib herum gelangt, nimm

Uu» dann