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1 (1709)
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269
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Artzney-Buch.

269

n. 3 Ein anders.

°Hlle nacht ein cardobenedicten-pulver in ein attich-salsen eingenommen,und darauf geschwitzt.

l^. 4 Ein auserwehlt gutes stülklein für geschwulst des leibes,wann es auch die Wassersucht wäre,an nehme zwey «maß gut altes bier, mache das heiß, und nimden faimboder schäum weg, nimm regen-würm eine kleine band voll, wasche selbeaus einem fand von wasser, laß du mitbier kochen, feige es denndurch,nimmein loth calmuß, zerschneid den sein dünne in das bier, laß auch sieden, undhernachstehen, darvon alle morgen und abend einen guten trunck warm ge-than, sechs wochen lang, es hilfst gewißlich.

n. 5 Vor allerley geschwulst.

ann man einen rothen faden von einer fleth- seiden oberhalb einer ge-schwulst bindet, so kommt die geschwulst nicht weiter.

n. 6 Für die geschwulst so einer jähling geschwollen wird, es sey

am leib/ oder wo es wolle.AMn nehme gersten-mehl, saltz, iedes eine Hand voll, mische das mit wein,"^ wie em muhß, daß wohl dick ist, binde es aufdie geschwulst, es hllffi.

^1. 7 Ein anders.

Mimm klein gestosiem zwiebeln, zermalme die in einem starcken wein,nimm den vierdten theil eßig, den achten theil baum-öl, laß alles miteinander sieden, salbe die geschwulst, wenn es noch laulicht ist.

n. 8 Alle hitzige geschwulst, sie sey am leibe, wo sie wolle, inner-halb 24 stunden zu löschen.

z 0 schicke alsobald zu einem haffner oder töpsser, und laß dir beyglett odersilberglette, me sie es zu den haftn oder töpffen gebrauchen, geben,thue es in einen neuen glasirten topss, verdecke es, und setz es zum feuer, laßes wohl Hitzen, bis es schier glüend ist, denn nimm aufem pfund glett ein halbmaaß wem-eßig. thue den eßig in eine glcßirtc schüssel, und laß die glett miteiner eisernen spate! fein qemach in den eßig fallen, netze alsdenn eintüchleinin dtesem wasser, und schlag es über, so offt es trocken wird, schlagswlederumfnschüber.

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