Artzmy-Buch.
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Zum gehör.
In übelen nebör müssen die speisen, so zähen und groben schleim, wieaucb wind verursachen sonderbar gelassen werden.wovor dasZewüry und wein nicht unnüyttch.
d^. i Wanneincmdasgehörvcrgeht.
(V?imm eine gall von einem rind-vieh, misch es mlt frauen-Mllch, und thue*" das indie ohren.
d^. 2 Vordasverfallenegehör.
<^?imm eine grosse wohlzeitige cronabeth oder Wacholder beere, zerdrücke"l selbige, doch daß sie nicht gar voneinander fallt, und umwickle sie gardünnemit <« das
ohr, denn nimm einen löffel kümmel, drey lossel saltz, zweyloffeldorr gerie-benen majoran, W m einem pfannlein aufelnem feuer gerost, fem ordent-lich in ettttüch/tttt gebunden,wie ein kissel,und also warm, als man es erlei-de« kan, aufdas gehör, wo die cronabeth oder wacholder-becr liegt, aufge-bunden,wann es erkaltet, wiederum wie zuvor gewarmet, das ist osst probi-ret worden, und hat vielen geholssen.^i. 2 Ein anders,
sy^rabeeinrättig'wmtzaaus.thueiungftauchonig darcm, grabs drey°^ tage indas erdrnch, so wirb es ein lauters wasser.das behalt m nnemgläßlein, thue dessen emwenigindie vhrcn.1^.4 Das gehör zu starcken.
SMermuthmwasserundeßlggesoten,dendampsswrch emenrnchter m^D dieohren lassen, oderwermuth-ölwarm m die oßren gethan, ver-treibt den schmertzen, das klingen und sausen deroßren.^i «: Vordasgehör. ^
cnwm cronabeth oder wacholder-beeren, kummel,melsterwurtzel, diese^^ klein geschnitten, die andere 2stück klein gestossen, m ein pfannwn ge-than,und über das feuer gehalten, in Mein gefullt,emes um das ander vordas ohr gehalten.
n. 6 Dasgehörwiederzubrmgen.
0?imm sau-milchmldameiß.eyer, zerstossees, durchemandergennscht,^7i"tuchd«e3genetzt,zuvo^
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