Artzncy-Buch.
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n. 2 Ein anders.
j^en saamen von gelben veilgen zu pulver gemacht, und eingenommen, sollbewahrt seyn vor die frmß oder schwerenoth.
d^. ? Vor die fraiß oder böse kranckheit.
^on haßelwurtzel- blatter, karbel-kraut und weinrauten den fasst ausge-prest.
1^. 4 Ein anders vor die schwere noth.
^ie nachgeburth von einer stauen »die zum erstenmahl gebahret, sauberausgewaschen, gedörrt, und zu pulver gemacht, davon so viel, als manauf einen kreutzer oder drey-vfennlger fassen tan. einem kind eingegeben, de-nen alten viermahl so viel.
n. 5 Ein pinckerlein oder Mein vor die fraiß oder schwere
noth zu machen.MZa« soll betomen undMmelbrand-wurtzelvor der sonnen aufgang^^ grabe», sauber abwischen, schneiden und anfassen, auch pöemen kernezwWen zweyen ftauen-tagen auslösen und anfassen, also lassen dörre wer-den, und so emes die schwere noth hat an halß gehänckt, daß es aufdas Hertz-grüblein reicht, für grosse leute nimmt man sieben kerne und neun wurtzeln.
n. 6 Ein anders.
Eichene Mistel, die zu rechter zeit gebrochen, yencksdem, welcher diese
^^ kranckheit hat, an halß auf die blosse haut.
^. 7 Noch ein anders.
' >mkrautlein in das bett gelegt, daß er mt blosser haut daraufliege.
n. 8 Mehr ein anders.
Wacholderbeeren und schwämme m den mäyen, die gelb seynd, ausge-brennt , mit demselben wasser bestreiche dem menschen seine glieder inder warme.
n.
9 Vor die fraiß oder fallende sucht, so gar osst probirt
worden,limm wlld kaßen-schmaltz, so viel als einer halben nuß groß, und wennder mensch die schwere noth am allerhefftigsten hat, so streichs auf den
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