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1 (1709)
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243
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ArtzneyBuch.

24;

lassen hernach drückt man es starck aus, und gibts den krancken zu trincken,diesespurgirt dte gallunter und über sich, ist ein köstliches Mittel in alte»und langen fiebern, wie auch in der Wassersucht.

n. 7 Das trancklein in sichern.

M?an nehme cardobenedicten, ceutauer,weinrauten,cronabeth oderwa-^^ cholder-beer.ledes ewe haud voü gieß emmaaßwein darauf der weinmuß heiß seyn, laß über nacht auf einer hcissen heerd-statt stehen, hernachausgedrückts,darvon alle morgen eln halb seidel geilvmmen,dienetill fiebern

sehr wohl.

n. 8 Ein anders vor allerley ficbcr. ^

HUan nehme einen guten kreen oder scharffen meerrattig, den sauber ge-^^^ schabt, hernach mutz man 76 und 77 blätlein herab schneiden, und ei-nen scharffenwml-eßigdaran giessen, und vier und zwautzig stunden langbeltzen oder weichen lassen der eßig aber muß einen guten zwerch-finger überden kreen ausgehen, von diesem muß man drey tage frühe zwey löffel voll da-von einem zu trincten geben, drey oder vier stunden darauf fasten, und wenndas aus ist. so macht man wieder ein frisches, und brauchts jo Mg biß dasDber vorüber und em ende hat.

. Vor das hltzlge fieber muß mans nicht brauchen.

5l. 9 Ein anders darvor.

'.ieb einem menschen etNche malausgebrenntes oder distMrtes baldri-an-wasser zu rrmcken, abends uuv morgens.

n. :o Ein anders.

Mlimm die wurtzel und kraut centauer oder tausendgü/den-kmut, drück

^ den saffr heraus, samt spitzigen wrgrich fasst, bermisch es, und gibs zu

Kl. 11 ' Vor das dreytägiae Kber, denen die blöde oder schwache

magen haben.^'imm ettie Hand voll zichorien, cardobenedicten ein drittel einer Hand^ voU.gen«rich eine halbe Hand voll, wein und wasser iedes anderthalbmaaß, laß halb einsieden, davon gieb einem kalt zu trinckm, so vieler will,und dlß etlichemal.

Da einem der mageu aufstöst, gelb, grün und bitter, der neMe brau-ne betomen eine Handvoll, rotbekraustmüntzen eme halbe Hand voll, ler-chm-schwamm eln loth, zuvor klein zerschnitten, in ein frisch brunnen-wasser

, HH2 gelegt.