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1 (1709)
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ArtzneyBuch.

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beHalts denn an einem ort, da es auf keiner erde, rder an keiner mauer ste-het, wenn man es brauchen will, rühret man es vrnbodenauf, glest ein hal-bes seidelheraus, machts warm, trincktes aus, vormittagnüchiern, »nglei-chen abends, wenn man schlaffen gehet, das wird sechs tage währen; messenmuß man sich halten wie bey andern purgationen; dieses muH gcrrunckenwerden, wenn die zeit oder rostn schon vorüber ist, daßman nichts darvonspühret, denn eine hats länger als die andere. ^«- Die böhmische maaßlst um ein scidel grösser, als die österreichische, darum muß der wein und daswasser nach dem böhmischen maaß getruncken werden, diese sache wirfst soviel schleim von der mutter aus, daß es zu verwundern, wenn em Mangel dermutter ist.

n. 4 Eine gute suppe für die mutter, die auch fruchtbar

mackcn soll.Nmm die ober-spitzen von saturc» 9 stücklein, salbey 9blättlein,mutter-^ kraut 9 hertzlein, mutter-muscatennüß drey, mutter-näglem neun,sassran-blüthen ls. diß alles zusammen gethan in einen haftn oder topffvonzwey maaß Wer, welches wohl abgelegen ist; die es aber nicht leiden kan, sollfrisch wasser nehmen, eine gute fleisch-suppe ist das beste, darauf zu aiesien,nnl> den Hafen wohl mit einem telge vermacht, und sieden lassen, solang, bißderdntte theil eingesotten lst, alsdenn lassen kalt werden, und aufgemacht,darvon muß man frühe und auf die nacht warm iedes mahl ein viertel-seideltrincken; Wetmansimbier, fo kau mans mit einem eyer-dotter und dut-ter abgießen, albvm eine rcchtebinsuppe, auch im wafer, wenn es nutwas-ser gcsottenwäre, undinder früh-stundmußman einesmndede.rauffasten,und aufdie nacht muß mans erst zwey stunden nach dem essen nehmen, undsolches neun tage continuiren, wenn man seine zeit hat.n. 5 Für die flauen, so keine kinder tMM.

Z?in junges haßlein aus der mutter geschnitten, dasselbige ausgeweidet,^ das häutlcin abgezogen, unddaehälßle/n mit bei« und allen gedörrt,zu pulver gemacht, hernach nimm dny theil fenchel-saamen, vier theil vonhätzlein-pulver, mache mlt Honig einen teigdaraus, denn formlrc zeltlein,w«e zwey Groschen an einander seyn, und so dicke, alseinmes;rr rück^l?, undtrockne es; al. denn nimmt man em solches zeltlein aufeinmahl.und is,et cs,wenn man schlaffen geher, darvor aber zum abend ein voll bad gebraucht,und glelch aus dem bad ins bett, und das zeltlcin genommen in einer milchoder wasser, oder trocken gegessen; In der milch muß man fenchcl-saamensieden lassen in einem halben seidel ein löffel vo«,man kans etliche tage nach-einander brauchen, gleich nach der zeit, wenns vorüber ist, allezeit nach mit-

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