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Artzney-Buch.
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Vordiegdldme.ader.
Indergöldenmader soll man meide/t alles/ was hare zu verdaue«/als gesilcbroderFepöcselc ssetscb voraus gesilcht oder Fepöckelcrindfieisch /bonen/linsen und dergleichen / gar zu siarckcs Ze^würy/ zu viel ge/alyens und gesällerre speisin.
l^. I Wann die goldene ader brennt und heraussen ist.Ao soll man chamillen- blütheinein tüchlein einbmden, dasselbigein»H milch sieden, und so warm als mans erkiden tan, auf.dte goldene
ader legen.
K. 2 Ein anders.
Mn breit wegrich-wasser ein tüchlein eingetunckt, und auf die göldene aber
^w gelegt, man darffes welter nicht wärmen, sondern nur also kalt, wenn
das tüchlein trucken ist, so tunckt mans wieder ein, so lang es Vonnöthen ist,
gebraucht, ist bewährt.
^. ? Item, vordie göldene ader.
Mst nichts bessers, als nim hopffen, wie man ihn zum biersieden braucht,^ koche chnm wasser, und laß den Patienten daraufsitzen, so warm ers er-leiden tan, und daß derdnmpsswohl in ihn gehe.
n. 4 Ein anders.
Mtem man nimmt hollunderblüthm-wasser, oder von breit wegrich, in^" dieses legt man grünen Vitriol, daß es etwas grünlicht wird, alsdenntunckt man einen bade-schwamm in das wasser, druckt d«e ädern hinein, die-ses so offt gebraucht, biß es besser wird.
^l. 5 Wann die göldene ader blutet.
Mn nimmt zunder und legt ihn aufdiegöldene ader, sohilssts; oder^ nimm emen hasen-balg, verbrenne chn, und streue das pulver dar-auf,n. 6 Für die göldene ader, wenn solche herausgehet und
sehr brennet.
MIa» nimmt feigen, und kehret sie um, leget sie in lindenblüth-wasser/ last
^ es wohl anziehen, alsdenn schleimtman es wohl aus, und legts auf
die ader, man kan unter das lindenblüth-wasser auch breit wegrich-wasser
nehmen.