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1 (1709)
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139
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ArtzneyBuch.

l39

n. 17 Ein gutes hauß<clystir.

Van nehme frisch brunnen-wasser ein halb maaß, darein gersten, cha-

willen eine halbe Hand voll, blau vellgen-kraut des emfachen,pmckel-oderharn-kraut, käßpappcl, graßwurßel, ftnchel sammn, kummel, elnesiedwcdern was man zwischen zwey fingern fassen kan,dleß alles IG sieden.blßder halbe theil eingesotten ist alsdann durchgepreßt mmmzwey eyer-dotter,clottir-zucker zwey loth, clystir- latwerg zwey loth, frische butter eines eyesgroß, saltz was man zwischen drey fingern halten tan, und also gegeben.

N.

onaUerhandUmlsseiten,

I und erstlich

Von augm-zufällen.

"ltt denen au««'zufallen siynd zu meiden alle scharf und fiüßig«ipeilen/ als da siynd pfeffer/ saly/ eß,g/ senff/ knoblaucwzwiebeln, linsen/ «. das sihweinfieisih / gar zu siarcker wein,unzeitigeo vier. :c.

i Nugen'wasser , für alle trübe, fiüßige äugen, auch softUedaraufseynd.annimmt ein frisches «y. und siedet es hart. dannsW<i/l, un>schneidets mitten voneinander, thut den dotteeMaus, füllet dasweisse an statt des dotters nntweMm b/mol, das andere theilmit tüchen-zucker, bindet es mit emenl faden zusammen und legetes in ein trinckMlein, gießet rosen-wasser darauf, daß ein zwerch fingerdarüber gehet, laß es 24 stunden darin« liegen, hernach werffet dasey Hin-wegen? braucht das wasserdes tages drey oder viermal«« 4 oder; tropffen.^ 2 Ein ander augen-wasser. ^

KMimmweissengeflossenen ingber, krebs^augen, praparirte tucia, tedes^ zeben gran, bley zucker, weissen Vitriol, kuchen-zucker, salarmomac te-des fünssgran schwer,mach alles zu zarten vulver.und mit folgendei^ wassernvermischt, als schöllkraut-rittersporn-weinkrauvwasser, ledes2 lolh,deseniwts«3malmdieaugen gettvpWstfürtrubeund Mge auMsehrM^