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1 (1709)
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Artzney-Buch.

demselben eßig einen lpiritum vicriaii hinein getropfft, so fallt das meiste-rium zuboden, giesse so denn frisch Wasser auf die matene, daß sie sich ab-fasset, und wenns eme weile gestanden hat. glest man es gelinde ab, und wie-der ander wasser daran, biß es nicht mehr sauer ist, den» in einem glast ge-trucknet, den eßig sauber abgeseiget, kanmandenleuten in frischen wasserabgegossen, trincken lassen, so viel sie wollen, c in hitzigen kranckheiten zu ver-stehen ;) die perlen löset man auf mit dlstillirten eßig, gleichwie die coral-len, darbey aber ist zu beobachten, daß man meinem seidel oder nössel deseßigszwey blßdreywth distillirten grünspan« geistgiessen muß, so losen sichdie perlen desto besser auf, und wird das mnMerium Ml schöner undweisser, nachdem ist zu procediren, gleichwie mit dem corallen-m^>.

di. 3 Wie man l2cli3mm 82turni, oder bley - zuckcrzurich-

ten soll.

^annimmt bley-ertz, rothemennige, odersilberglate, giessedaraufeinen starcken distillirten wein - eßtg, und laß es in einer warme so lan-ge stehen, biß der eßig alle süsse herausgezogen, so dann durch ein fließ - oderlösch - papier lauffen lassen, und in einer sand - capellen bey lmden feuer deneßig völlig darvon abrauchen lassen, auf das truckne man kan ein oder zweymahl frisches wasser nachgiessen, damltder geschntackvondem eßig sich ver-liehrt, und wieder truckneu lassen, so bleibt der bley-zucker schön weiß mdem glaß.^. 4 Bräun«zcltlein zu praparircn.

ßan nehme salpeter ein pfund, legedenMen in einen schmeltz-tiegel, densi^man lnskohlfeuer. daß er zergehet, alsdenn geflossen«'« schwefeldarunter gemischt, wenn der schwefel aufhört zu brennen, mischt man da-runter aa armnnncnm. und schäumt den unsaubern schmm herab, gieß esaufeine blechernetaftUn form kleiner küchel, soseyndsie fertig, man kanüber ein pfund nicht machen, und wenn was am schmely-tiegel bleibt zerlaßmans un feuer wieder, und giest es, wie oben gemeldet.

n. 5 Corianderzupravariren.

eiche diesen in eßig, und laß ihn vier oder fimffstunden weichen, undnach thut man ihn aufeiu sieb, und läst lhn trucken werden von sichselbsten, oder in wegbreit-wasser, auch vier oder fünssstunden weicheil, undeben für sich selbst trucknen lassen, zum stopssen muß man den nehmen, dermit dem breiten wegrich-wasser ist praparirt, zum purgieren aber der miteßiü'