Artzney-Buch.
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durch ein tuch gedrückt, und etliche mahl gesiegm, so wird es klar, ist gut fürdie goldene adlr,mastdatm, und für fall der wewer.
n. iz Dascomponirle/ohannis-öl.
o'man solches machen will, so soll es um /ohannis geschehen, nimmjohannieblumen, strnsse sie vom stengel ab in eine zinernefiaschen,und schütte darauf s pfund baumöl, vermachs gar wohl, dcmit keine lufftdarzu komme, stelle es in einen keller, laß 6 wrchen stehen, dann nimmterpentin 4 pfund, distlllire denselben durch eine retorten biß auf das co-lophonium, mache nach der kunst aus selbigem ein saltz, thue es auch indie fiasche, dann nimm regenwürm ;lvth,sassran i quintlein, saltz. schwe-fel, iedes, loth,lorbeerenfünMalb loth, Myrrhen, lorbeer-öl,weyhrauch,balsam sulphuris, iedes zloth, thue es in die fiasche, und stelle es in einenkessel mitwasser, siede csdarinn ic> stunden, darnach nimms heraus, undlaß es kalt werden, drücke es durch ein tuch aus in einer presse, darnachscheide das ö/vom trüben, und behalte iedes besonders, dann das trübehellet geflossene und v« mundete pferde, das klare öl, so absonderlich be-halten, ist ein köstlicher balsam, fast über den peruvianischen zu schätzen,von dieses öles krafft wäre viel zu schreiben; Erstens ist es innerlich gutfür d»e pestilentz, wann man den inficirten 2 quintlein davon eingiebt inscabiosen-oder erdrauch-wasser, und auf den rückgrad darmit geschmiert,man muß auch das geschwär damit selben, ausserhalb zu gebrauchen, lö-schet esdenbrand,ersryvvmpulver,ftuer oder sonstandnndingen gesche-hen, so ist dieses «ngevochesre^pt. nimm süberglüt-salbelein 4 K»H, vondiesemöl8loth,Wnölilvth.mischedie stückeunter emander, und brauchs,du wirst wunder erfahren, dann mit d/esem Mck m furtzerzeit der brandgelöschet wird, den veewnnd/MM/?m<mnsiaulicht in die wunden,und legtdas Pflaster oppodeldoch darüber, eshilfft in kurtzer zeit.
n. 14 Dasqulttenöl gut und kräfftig zu machen.
limm ein pfund geriebene quitten, anderthalb pftmd baumöl, schütte es
über die quitten, laß es 6 tage stehen, rühr es alle tage einmahl um,da-
mit es nicht schimlicht wird, hernach gelinde ausgesotten daß sich der sasst
im öl verliehrt,und das öl nicht schwartz n ird, ist es gerecht und gut, will
mans 2 mahl absieden, so tan man wieder so viel quitten nehmen, als oben,
und wieder absieben,
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