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1 (1709)
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58
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Artzney-Buch.

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K- 5 Das fuchs > öl zu machen für die contraNur.

Wmdlezeit, wann der fuchs am fettesten ist, dasist,umweyhnachten./7.da soll man einen solchen sich aussehen, weide diesen aus, und denbalck oder fell abgezogen, nimm ihn ganß, zerschlage diebeine samt demfielsch und in 4 theil zertheilt, das eingeweyde muß man weg thun, als-dann nimm einensauberglasirten Hafen von 6 oder? maaß, laß es woblansuchen, dann nimm saltz ein Halb pfund, ein wenig in den haftn ge-streut; item nachfolgende trauter, so im sommer ausgedörret wordenwett man sie zu der zeit nicht frischer haben kan, als channllen blumen,-mgstertze oder himmelbrant-blüthe und dillen, die obern gtpssel mit demsilamen. labende! iedes 4 Hand voll, und so viel poley, cronabeth-beeren 1Handvoll, die kräutermüssenvvm stcngelabgestreifftseyn, alles klein zer-hackt und zerstossen, davon 2 Hände voll aufdas saltz gethan, und ein theilvom fuchsfleisch, dann wieder saltz und kräuter, und also fort, biß alles imHafen ist; bernach 2 pfund bäum öl, und ein stiessend wasser, daß vollMrd, den Hafen setze zumfeuer wohl zugedeckt, laß sieden, gib aberackt.daß es nicht uberlauffe, so lange biß das fleisch gantz weich wird, drückees so dann durch ein tuch aus, man tan im sieden wohl ein maaß wasserzugtesse«, wnnneszu dick wäre: wanns w^hl gesotten, laß es ein weniaerluhlen, dann durch ein tuch drücken.aber diebeine zuvor vom fleisch ge-löset, und starck ausgeprest, allzeit ein wenig genommen, thue das ausne-prestewlederlndenHafen, laß2 tagean einem kühlen ort stehen, wohl zu-gedeckt, hernach mtt einem löffel das sett^emöFmommen, das wasseriaemuß man weg thun, das öl abermahl durch ein tuch gesetget und m einerdenes, oder gläsernes geschirr gethan, ferner mmmdMen-öl, menschen-schmaltz. baren-schmaltz, hirschen-marck, dachs-schmaltz iedes 2 loth, Wa-cholder-und spicanarden-öl iedes e,n loch, so ists bereitet, laß 8 taae an

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, Wie man dieses öl brauchen soll.

-rstllch ,»ll die contracte person, oder der reissen in gliedern hat, m ei-^ ^ "/" b'ftn heu-blumen thun, mit bach wassw angiessen, und also woblsieden lassen, hernach in einen schnffoder höltzern gefaß giessen, und alsowarm das krancke glied darein setzen, mit einem tuch wohl abtrucknen undmit warmer Hand das öl wohl einschmieren bey einer gluth oder kobl-feu-r

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