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1 (1709)
Entstehung
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46
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Artzney>Buch.

W

i pfund zucker, und dm fasst mit eyerklar, wohl abgeschlagen, setze es sammtdem zucker über das feuer, daß es zwey oder dreymahl aufsiede, laß es durchein wüllenes tuch lauffen, alsdann zu rechter dicke sieden lassen.wanns erkal-tet, thue selben in ei» glaß. Gebrauch: von diesem einer person 4 oders löffel voll eingegeben, einem kind anderthalb löffel voll, einem jährigenkind ein löffel voll, er reiniget das geblüt, und dienet dem magen, topff, küh-let auch die leber.

^. 27 Stlurampffcr - fasst in hitzigen kranckheiten.Won diesem kraut drücke den fasst heraus, und mit zucker zu einer rechten"^ dicke gekocht, ist in solchen kranckheiten zum abgttssen oder abkühlenüberaus gut.

n. 28 Den sauren Weinbeeren - julep zu machen.D?an nimmt unzeitige Weinbeeren um egydi, die sichgleich ein wenig greift"^ fen lasse«/ von dem stengel abgebrochen, in einem steinern morset zer-stoßen, ausgeprest und den fasst über nacht stehen lassen, den and. rn tag laßihn durch einen wüllenen sack müssen, eine frische cltro/le genommen, dasgelbe davon, das welsse sammt dem sauren zu dünnen schnitten geschnitten,aufein seidel oder nössel fasst eine halbe citrone, laß sieden, bis die schnitt-lein gar weich werden, darnach drucks wieder aus, doch, daß das dickestenicht mit gehe von citronen, alsdann mmm ein Pfand zucker, laß zu rechterdicke sieden, wie einen andern julep.n. 29 Wembeer-fasst oderversu zumachen.

^Mlmm halbzeitige Weinbeeren, streisse ste vom stengel, und wasche vorher,"" presse den fasst aus, feige ihn durch, setze ihn zum feuer in etliche Hafenoder töpsse, laß mit einauderzugleich sieden, alsdann füllt man es nach undnach zusammen, daß eines bleibt, mit einem höltzernen löffel darneben alle-weil abgeschäumt, in gläser gefüllt und aufbehalten, wann er ein vierteljähr gestanden, muß man zusehen, denn es setzt sich ein Weinstein am boden,so muß man ihn durch fiüß-oder löschvapier feigen,n. ZO Den weinscharling - oder derbes-beer-sasst zu machen.Mm herbst nimm der schönen rothen weinscharttng-beer, die gar schön zei^^?t tig seynd, thuedte steinlein sauber heraus, stoß in einem mörselwohlklein, presse wohl aus. laß ihn tag und nacht stehen, seige ihn wieder sauberdurch, daß er wohl klar werde, nimm des sassts und zucker iedes gleich viel,der zucker muß klein gestossen seyn, rührs wohl durcheinander, thue es in en>weites zucker-glas, oder in mehr gläser, sie müssen aber nicht gar voll seyn,sM wohl zugedeckt, unter dm vfen bey 14 tagen gesetzt, ghermchtgarzu

beiß,