ArtzneyBuch.
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nach der färbe zurichten: lre»ner also die höchste färbe bekvmmenhat, soMlsche auf dleleyt nachfolgende pulver hinem, paradeyß-holtz? quintlein,gelbes sandelchvltz 6 quintlein, z,mmet 2 loth, präparirten lasur-stein 6quintlein, corallen 1 loth, perlen ? quintlein alles wohl untereinander ge-mischt, so ist der alkermes fertig, gold thutman nach belieben darunter.
n. 2 Den attich-safft zu machen.
HEimmbaldrian-und pimpenell-wurtzel, rothe Myrrhen, eichenmp
^^ stel, campher, zimmet-rinde, nagelein, muscatnüs, ingber,
5nuscatblüth, Hirsch - gallert, alant - calmus-meister benedictgalgant-
wurtzel, kränaugen, tormentill-wurtzel, diese stück allezu pulver gemacht,
und so du ein müaß safft machen wilst, mische diese stücke eines ieden i löf-
fel voll, und lasse den attich-jafft damit aufsieden, ist gut für alle ge-
schwulst und fieber, auch vor hitzige kranckheiten, darvon gib ein biß«
oder 3 quintlein, nachdem.die Person ist.
^. 5 Blauen Violen fasst zu machen.
Amm blaue Violen, die abgeschnitten sind, 6 totß die stöst man ineinem steinern mörsel, und drückt den safft durch ein tuch uud so vielman safft hat, so wiegt man zweymahl so viel zucker, als auf 16 lothfasst, 1 pfund zucker zerstoßen, und 1 nbssel wasser, laß den zucker wohlsieden, biß daß er dicke wird, und wann er wohl gesotten ist so setzt manihn vom feuer,und giest den ausgedruckten fasst darein, und rühret ihnmit einem silbern lössel, so wird der fasst schön an der sarbe, man darff ihnweiter nicht Mm lassen, wann er MWet. undder faimb oder schäumsauber mit einem iossel herabgenommenwird, kannmn Win glasergies-sen, so halse haben, und an einem W/m ort aufbehalten, mmm weißwachs, zerlaß es, Mdobendaraufgegossen, mit papir sauber verbunden,so hält er sich besser.
n. 4 Einen andern Veilchen- oder Violen fasst zu machen.Nimm abgezupffte blaue Violen, stosse und thut sie in ein zinnerne kan-" ne,biß du l loth hast, brenne sie ab mit einem seidel oder nössel sieden-den wasser, und laß sie 24 stunden stehen, drücke und ringe sie sauber aus,lege ein pfund schönen weissen klein zerschlagenen küchenzuckee in ein be-ckm Md laß sieden biß es dicke wird, wie ein julep seyn sol, «nd verwahreihn, wie den ersten.
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