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1 (1709)
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ArtzncyVuch.

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zerflossen, in ein eichenes faß gethan, warm wasser, darinn zuvor 2 Handvoll guten frischen hopffen, auch cme Handvoll sauerteig, zuvor in wasserzertrieben, gesotten seyn word> n also, daß es werde wu em mus, es soll aberdas faß nicht zu vollgefüllt werden, also, daß der dritte theil noch leer blei-be das soll ob.n wohl vermacht werden mit einem decke! oder boden, in des-sen mitte doch ei» loch sey, dannt man täglich die materie wohl untereinan-der rühren möge mit einem langen stecken, und kan man allezeit über dasloch einen spund legen, darffft es nicht hart zuschlagen, damit es etwas luffthabe, laßesalsomemerstubm z oder 4 wochenlang verjähren, biß die ma-lerte sauer worden, schier me ein eßig, alsdenn in einer velicZ distillirt,wenn es anfängt gar wasserig zugehen, alsdenn soll man aufhören dlß. soherüber gangen, muß man zum andern mal herüber treiben, so hat manden spintmn oder brandtwem aus den kcautern. 5lo:.,, wenn dir trauteram vollkommensten seyn, so presse emequantität, von welchen kräuterndu wllst, den sassljjeraus thu hernach von dem kraut und sauerteig, oderhopssen waszudemsafft, vermisch es, und laß 14/age m kcller stehen,doch das umgerührt wird; wenns saucrlicht, so brenns oder distillns aus/denn wieder herüber getrieben so ist es noch besser,n. 2 Aus wurtzcln und allerley beeren brandtwcin,_. zu distillircn.

Mkeicher gestalt mit den wurtzeln. gleichwie mit den kräutern, ist es°" zu proccdiren, nemllch, wenn sie noch frisch, doch ein wenigwelck und tructen werden. klein zerhackt. alsdenn m warmen wasser mitHoy1f«nund sau«tng zugnicht. Mrmlassm, die beer, a/s wacholder-beer sollen zuvor in cmcm mörsel wohl zeMe/M werden, denn wasserdarüber geschult ine/n eichenes faß, daßme ein dünnes muß werde, dennsoll mans jähren lassen das faß oben mit einem bodcn wohl bedeckt, darffstdu nicht zuschlagen, rühre es alle tage mit einem stecken um, andemselbenmuß unten einrmldholh seyn wie ein teller, denn im jähren die wacholder-beer sehr über sich steigen, also damit unter sich zu drucken; wenn sie ver-jähren, so gehen dle beer nicht mehr über sich, welches ein zeichen ist dervollkommenen Verjährung, und wird dle materie sauer senn, wie ein eßig,das faß aber muß hon solcher zeit an einen warmen ort stehen, so faulendie beeren desto eher, und vor sich selbst ohne säuerung; kan man aber diematerie nicht an einem warmen ort haben, so muß man solcher eine säuergeben, mit 4 nösselguten eßtg, und ein maas bier-neige, in zween eimerder materie von beeren, und wasser geschütt, wohl untereinander gerührt,also iahret es einen wegwie den andern, dann distillirs wie ein brandtwein,

D 3 gibt