Von allerhand wassern.
dlum. l.
Ein trefflich wasscr vor die äugen.
imm ein seidel oder halb nößclmalvasier/und ein halbpfunbwelsses rosen-wasser, schöllkraut-wasser, so 3 mahl nach ein-ander aus ftlschem kraut gebrennt,fenchelaugentrost-rau-ten-iMsser, ebenmäßig 3 mahl aus frischen krautern ge-brennt, iedes 4 loth. praparirter tutia 3 loth, zimmet, nä-gelein gepulvert, «edes anderthalb loth, rosen-zucker einquintlcin, campffer. gelbe aloe, iedes anderthalb quintlein.Die tutia wird dergestalt praparict: glüe sie wohl, und lösche sie 6 mahl abin rosen-wasscr, schütte das wasser dann hinweg; was zu pulvern ist. das rei-be klein, und vermische es mit obbemeldten wassern, und dem malvasier.Die aloe wird folgender gestalt mlt denen wassern vermischt: thue sie in ei-nen saubern Mörser, giesse von den wassern etwas darzu. mische es wohl un-ter einander, biß es zergangen, dann schütte es zu den andern wassern in emMß, uvk Msche alles wohl uuteremcmder, vermach es fest mit wachs und ei-ner ochsewblasen. damitnichts verrauche, sche es sodann an die sonne 4 tagelang,osstumgerGrt, esd/ener zn hitzigen äugen, auch zu derselben fellenund fisteln.
Dieses wasser gebrauche also: Laß den Patienten aufdem rücken liege»,die äugen aufthun, und ei» tröpflein davon darein fallen, und das augc wohlbewegen, damitdaswasser sich in denen äugen zertheile, das thue des tagsein oder zweymahl.
Wann er dunckle und neblichte äugen hat, so mache ein pulvrr vonrosen>zucker< gebrenntem alaun, und von fisch-bein, welches die Mdschmic-de brauchen, iedes gleich viel; reibe alles gar klein durch einander, daß manes zwischen den fingern nicht empfinde, und wann der Patient schlaffen ge-het, so streue ihm ein wenig von solchem pulver in die äugen, und alsdannauch ein tröpflein von dem wasser, lasse ihn die äugen zuthun, so wird es.h/?
hend zcrrinnen, und besser werden.
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