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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbarem Fleiß, und auff das Heyl deß Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß vieler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Dotorn lang-gepflogener Erfahrenheit
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138
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Aryney-Buck.

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höchste Alter brauchen / in Summa / es <st ihre Tugend nicht zu be-schreiben/ mankansietruckener/ oder wie einer will/einnehmen/wannsie aber in einem Safft genommen werden / so ist ihre Tugend nochviel besser.

N° 2 9. Recept der gerechten Bononischen Pillulen.

/^ I^Qe«3uccicr!n: der besten i.Loth/der schönsten Myrrhen andertz^K. halb Huintl/ Angelica - Wurtzen nicht gar ein Huintl/ Mcrmes-Latwergen den drittenTheil von einem ^uintl/Medrltat/Theriac/Lemenische Erden der wahren/prceparirt Hirschhorn jedes ein halb^uintl/graues Edlgestein-Pulver/den sechsten Theil von e'nem Huintl / ver-mische diese Stuck/und mache mit Bocksbart-Wasser < ^o.P l/ulen dar-auß. Von diesenPillulen'. oder 2. in der Wochen einmahl ein halbeStund vor dem Nacht-Essen eingenommen/verhüten den Schlag/Pl st/hitzige Fieber/ purgieren und stärcken den Magen / das Haupt / reinigetdie Kräß-Adern / treiben die Wmd; vorderist dienen sie wlder die Me<lancholey/ und alle l^pacan^rische Kranckheiten.

^° zc>. Gute Purgier-Zeltlvor die Gall,

andern/und ein wenig Muscatblühe/stoß alles zu Pulver / mach das miteinem Wasser wie ein Taiql an/und mache Zeltl darauß in Grösseeines Pfennings/und eines grossen Messer-Rucken dick / der Zeltl gibtman 2. ein/ seynd gut allen denen die an der Gall leyden/ sie purgierendieGallund Schleim/sambtallen andern gesaltzenen^umoribuz.

7<° 31. Rhabarbara-Zcltl.

MMImb feine Rhabarbara 2. Loth/gelbes Sandl-Holtz ». Loth/stoßMß alles zu einem subtilen Pulver/dann nimb fein Zucker ein Pfundoder 24.Loth/gieß darauffRosen-undPomerantschenblüe-Was-ser/ jedes 6. Loth/ laß den Zucker sieden/ biß derselbe vom Löffel springt /alsdann rühre den Zucker stckts/ biß er halb kalt wird / hernach thue dasPulver hinein/ rUhr alles geschwind untereinander/ und gieß Zeltl dar-auß / daß eines ungefähr z - Huintl wckget. Diese Marschellen seynd zurLeberstärckung alle Morgen einzunehmen / und Abends umb 5. Uhr.

N°Z2. ZUM Purgieren.

UHIbtman dieIalappa pulverisirter 4. Kreutzer schwa'r einem ge-^? wachsenen Menschen / dann sie ist etwas starck / so muß man Ach-tung geben/daß man nicht zu viel gibt/4. Kreutzer schwa'r kan mansicher geben/ welches vielen Leuthen schon geben worden/ einem halbqe-

wachse-