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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbarem Fleiß, und auff das Heyl deß Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß vieler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Dotorn lang-gepflogener Erfahrenheit
Entstehung
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137
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Aryne^-Buch.

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in der

Wass?r zu einer l^assa angestossen/ darauß Pillulein gemacht /Grösse emer kleinen Erbiß/ darvon 7. biß 9. eingeben.

N° 27. Purgier-Pillerl zu den Augen.

A^AnNl'mbt^loei)ucatrm3 2. Loth/ DiZZr^ü 2. Ollintl / l'ra-

§NV cw5ci^!l,3n63ll anderthalb Iuintl/ welche von der daluqmnrwerden gemacht in der Apothecken/ diese ). obgemeldte Stuckwerden zusammen gemacht zu einer Kiass», mit Fcnichl / oder Petonien-Wasser/ hernach mach Plllulen groß oder klein/ gib einem Menschen auffeinmahl ein halb Huintl: Diese purgiren die Gall/ und ziehen die Flußund Echleim vom Haupt, probacum.

^28. Recept und Würckung der edlen und köstlichen

Pillen/wie sie zu machen und zu gebrauchen seynd.l^Imb ^loeparic^ der besten 2.Loth/Rhabarbara I. Loth/Lerchen-M schwammi.Iuintl/Saffranl.Scrupel/ Gold-Myrrhenein

Huintl/?«num QrXcum,einScrupel/deß bestenTheriacs/Me-dritats/jcdes einer Nuß groß/diese 5pec,e5 alle zu subtilen Pulvern ge-macht/ unter den Theriac und Medritat wohl in einem Mörser geflossenund vermischt/ daß eseinvesterTaigwird / mache PiUen darvon ei-ner Erbiß groß mit Entzian - Pulver eingestreuet/ daß nicht aneinanderkleben / von diesen Pillen alle Tag Morgens eines genommen / so ist derMensch 24. Stund sicher vor der Pest / so einem aber die Pest anstost /dernehmealsobalo8. oder ic> ein/ehe 24.Stund vorüber aehen/schwitzwohl darauff. Dieses ist von et/ich loo.Persohnen probirt worden/ kei-ner an der Pest gestorben. Sie bringen gute Gedächtnuß / schckrffcn dasGesicht erquicken das Hertz/und alle inwendige Geister/ für das Fie-ber/ was für eines ist/so baldesankombt/ oder ansangt zu schnüren /14. oder 15. genommen/ sich darauffniedergelegt/dieses zum andern unddrittenmal)! allzelt wann mans empfindet / so verlast ihn das Fieber/welches offt probiert lst worden : Für das Reisten seynd sie eine grosseLinderung/ >o. oder»2. eingenommen. Imgleichen vor die lüonrraaur,dam si? führen dieselbe Matrri durch den Stuhlqanq auß : So einender Echlagaetroffcn/und aufflincr Setthen lahm wäre/ vernehme '2.oder 14. auffnnmahl/ in der Wochen täglich i.oder 2. wird von seinenlahmen Gliedern grosse B< sscrung empfinden. Seynd auch gut vor hißi-ge Kranckheittn. In Summa / so sich ein Menich übel auff befindet/durch übriges Essen und Trincken / der nehme 8. oder ,o. und schwitzedarauff' so geneset der Mensch von Stund an/er seye was domplexioner wolle/ und börffen es «lt-und junge Leuth von Hv.Iahren biß in das

S höchste