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Acyne^Buch.
schwckllung in dem Menschlichen Leib / wie der Todte im Grab abstehen/versichert vor bösen Lufft, und andern unterschiedlichen schweren Krans-heiten/ist an vilen Orthen mit grossen Nutzen probirt worden; dem Viehtan man es ebenfalls brauchen / absonderlich wann man glaubt / daß sieetwas Gifftiges auff der Wand/ oder im Futter bekommen haben.
N° 6o. Pulver vor die Wurm im Leib.
- Ebrenntes Hirschhorn/ Eber-Wurßen/Wurm-Saatnen/ jedes 2.Loth/ dises alles zu Pulver gemacht / gibs nach Geduncken in wemdu wilst in die Nüchter/ laß 2. oder z. Stund darauffsasten. Istgewiß bewchrt/und hab ohne Zahl damit geholffen.
N°6i.
Pulver die Zeit zu treiben.
Mn nimbt Lorbeer / die frisch und rein geschöllt seyn/ steckts in ein! rockenen Taig / daß man keine Met/ daß eine die andere nicht an-rührt / laß mit andern Brod dachen / wann es dachen / klaub dieLorbeer auß dem Brod / daß kein Brosen daran hangt / dön die / dannnimb Pimpernell-Wurtzen ohne Kern/ 4. Loth/ Zitwer/ Pomerantschen-Schalen/ jedes ein Loth/ Saffran ein halb Loth / rothe Myrchen einFZuintl / dise Stuck alle zu subtilen Pulver gemacht / wer daran Mangelhat/ Abends und Morgens so vil als man auffein Groschen halten ran/in Bier oder Suppen eingenommen / ein Kindelbetherin aber nehmet»as in Rittersporn-Wasser ein/ das bringt die Zeit/ wehret dem Reistenund Auffblähen.
N° 62. Pulver für brandige Zahn.
;In Brod von Gersten - Mehl in einem Ofen bachen / biß e5gantzbraun wird / daß man es zu Pulver stossen kan / dessen nimb 4.Loth/ Hirschhorn 2. Loth/ rothe Corallen l.Loth/ Mastix einhalbes Loth / mache alles zu Pulver.
N°6z. Pulver für die Iahn.
^An nimbt Salve - und Aglep - Blatter / Cardobenedict - Kraut/^ jedes ein halb Loth / rothe Mgrchen anderthalb Huintl/ Ma-stix / Weyhrauch / jedes ein Huintl/ gebrennten Allaun / schöneweisse Veigel-Wurtz/jedes dritthftlb Iuintl/ zu einem subtilen Pulvergemacht.
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