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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbarem Fleiß, und auff das Heyl deß Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß vieler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Dotorn lang-gepflogener Erfahrenheit
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Aryne^Nuch.

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n° 56. Pulver für das Stechen.

Echten, und wilde Schwein-Zahn/ von jeden 1. Messerspitz/vonKlapper-Rosen 2. Messer spitz voll/ vom Anfang alle 3. Stund inFrauen - Distel / oder Cardobenedict - Wasser / auff die Letzte deßTags nur 2. mahl eingenommen.

55° 57. Ein anders Pulvet für das Stechen.

iImb Hechten - Zahn / Hechten- Augen / Hechten < Creutz / KresseAugen/Karpffen-Stem/Haasensprung/Frauen^Distl-Saamen/und nimb die Wurtzcn/ die heissen Monstra / das sevnd die hochste-henden Distl/ es wird eines jeden gleich genommen; Wann jemand dasStechen ankombt / oder hat/ dem soll man diß Pulver in Röhrl - oderFrauen-Distl-Wasser eingeben/ von ein halben biß i. Quintl.

^°58-Pulver für den Stein/alten/jung-und schwan-gern Frauen zu gebrauchen.

jAn nimbt Erdbör-Kraut mit sambt der Wurßen/SteinbrechsKraut mit sambt der Wurtzen/ jedes 2. Loth/ Peterstl-Gaamen/Meer - Hirsch / jedes 1. Loth / alles zu kleinen Pulver gemacht.Wann ein Mensch das Pulver 4. mahl im Jahr einnimbt / so ist er ver-sichert/ daß ihm kein Stein« noch Sand-Schmertzen macht / dann es zersmahlet ihn so klein/ daß cr ohne Empfindung weggehet/ wann aber einermit dem Stechen in der Seyten hart behasst ist / der nehme). Tag nach-einander zu Morgens 2. Stund vor dem Essen / und zu Abends wieder:wann man es emnimbt/muß man 2. Stund darauffligen.

>I° 59. Univcrlill.Pulver für alle Zustand.

WHAn nimbt den langen grauen Pfeffer ein halb Pfund/Cöllnische§W schöne weisse Kreiden drey Viertel Pfund/ solche Stuck zu garsubtilen Pulver gemacht/ und mischt es wohl untereinander/ vondisem gibt man einer Persohn ,o. Gran / auch 12. nach Beschaffenheitder Natur/ den Kindern/ so unter 7. Jahren/ 4.5.6.7. Gran / man gibtes 3. mahl ein / allezeit den änderten Tag/ und darauff 2. Stund gefast/und denselben Tag kein Kraut noch Milch geessen, und tan man es einneh-men in wem man will/aber allzeit in der Nüchtern man tan es auch denenSechswochen-Kindern/ingleichen denen Kindelbetherinnen und schwän-gern Frauen geben / es balsamirt den gantzen Aib deß Menschen zur Ge-sundheit / starckt / reiniget das Geblüt / verhüt vor Pestilentz/ und allennatürlichen Gifft/ in die io. biß ?o. Jahr/ MchtallesMt ohneGe,

O» schwa'l-