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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbarem Fleiß, und auff das Heyl deß Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß vieler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Dotorn lang-gepflogener Erfahrenheit
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Aryttev-Buch.

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Dise Schleim sotten mit distillirten Käßpappel-Wasser außgezogen wer-den/ hernach nimb auch gelbes Wax einer Nuß groß/ misch alles zusam-men / und laß es auff einem linden Kohlftuer zusammen gehen/ sodannist es fertig.

NL. Wann ein Weib eine schwckre Tracht hat/ daß sie sich besorgt/das Kind möchte angewachsen seyn/ oder sonst einer sthwckren Nider-kunfft / soll sie sich drey Wochen vorhero / als die Raittung auß ist / mitdiser Salben die Wochen 2. oder 3. mahl die Rephe und das Creutz

darmit schmieren.

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Werlep Wlasm zu machen.

1. Pflaster zu alten und frischen Schaden.

^An nimbt ein Pfund Baum-Oel/Bleyweiß ein halb Pfund/ Wax4. Loth / deß Pflasters Ojapalma auch 4. Loth / so man in denApothecken bekombt / ^olopKam'um 4. Loth / Gaffer 2. Loth /

mach alles nach der Kunst zu einem braunen Pflaster / welches köstlich ist

zu alten und neuen Schäden, probarum.

N°2. Pflaster für den Bruch.

sAn nimbt gelbes Wax 4. Loth, Bärn - Schmaltz 6. Loth / Hir-schen-Inschlicht z. Loth / ftichtenes Pech 2. Loth / rothe Menig s.Loth / Terpentin 2. Loth / SpicanardbOel,. Loth / das Bcirn-Schmaltz und Hirschen-Inschlicht thut man zum ersten in die Pfannen /wann es heiß ist/ so chut man den Menig darein/und kocht es so lang/bißdie rechte Dtcke hat/ hernach thut man das War und Pech darein /zuallerletzt den Terpentin/und wann es schier gar kalt ist/das Spicanardi-Oel/ wird alles zusammen zu einem braunen Pflaster gesotten: über denBruch gelegt/ so groß / daß es den Schaden wohl bedeckt / so alle drit-te Tag frisch muß überstrichen werden / neben distm muß auch ein gutesBruch-Bckndl getragen werden, probarum.

N° 3. Das Froschlauch-Pftaster zu machen.

MRstlichnimb Froschlauch 2. Pfund/laß so lang kochen/daß dieAu-gen auff dem Grund ligen/ darnach nimb es vom Feuer/und stöbees durch ein Tuch/ setz das Froschlauch wiederumb auffein Feuer/laß es so lang kochen/ biß es wird wie ein Koch/ dann thue Baumöl dreyViertlPfund darunter/rührs wohl untereinander/setz es widerumb auffdas Feuer / laß so lang sieden / biß es wird wie ein Sulß / darnach thue

M Bley,