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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbarem Fleiß, und auff das Heyl deß Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß vieler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Dotorn lang-gepflogener Erfahrenheit
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72
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Arytte^-Vuch.

Oel für den Stcm.

Imb Krebs-Augen/ Hechten-Zckhn/Kaulperschling-Stein/ zerstos-sen/ darüber gieß 8piriru8 z^iiz , daß darüber gehet/ setz an einwarm Orth / daß sich aufflöset / laß durch ein Fließ-Papier lauf-fen; im abnehmenden Mond nimbt man in einer Ziftr < Suppen drey-mahl nacheinander in der Wochen von 15. 20. biß Zo. Tropffen ein/wird gar wohl dienen, rrobarum.

N° 32. Wunderbarliches Oel / den Stuhlgang ohne

aller Gefahr zu machen.MXImb ^loez KpÄtica I . Pfund / Mylchen z. Loth / laß beede durchMP ein härenes enges Süb lauffen/ thue es in ein Kolm-Glaß/der seinHelm und Vorlag hat/ mach ein sanfftes Feuert darunter/biß dasOel gantz herüber / behalt es in einem wohlvermachten Glaßlein / salbeden Magen / und leg warme Tücher darüber/ wann es seine Würckungehender haben soll/ so nimb an statt der Tücher einen Schwam.

N° 3 3 - Ein köstliches Oel für alle Wunden.

Mi Imb altes Oel 3. Halb Apothecker-Gewicht/ und thue darein Io-Mß hanneskraut- Blumen in Potzen 6. Loth / in einem Glaß- Kolm /setz selben in ein Lalneum Kw-in 12. Stund lang / oder in ein an<ders Glaß 6. Tag lang an die Sonnen/dmck es demnach durch ein Tuchwohl auß/dann nimb FünfffingerlKraut / ^lo^z^paricX, jedes z. Un-tzen / die Lparica mit Wein zerriben / Natter-Züngel - Kraut 6. Untzen /Tormentill - Wurtzen 3. Loth / Wachen/ so rein und sauber/ 6. Untzen/waiche den in Malvasier ein / daß derselbe 4. Finger hoch darüber gehet,laß dann 1 s. Tag an der Sonnen stehen/ oder 5. Tag in Lalneo klariX,hernach nimb das vorige Oel / thue alles zusammen / und also intunäir-ter stehen lassen/ koche es hernach/ biß alle Feuchtigkeit versotten/preß esauß/ und thue zu einem jedwedern Pfund dises Oels/Lerchen-Pech/daswie klare Tropffen ist 2. Untzen.

Dessen Gebrauch.

«MIe Wunden muß warmer angeschmiert werden/ und darnach mußOU, man em dreyfaches Tüchl in das warme Oel tunckcn/ und über dieWunden legen / 2. mahl im Tag / Morgens und Abends: wannaber die Wunden tieffist / muß man das Oel mit einer Spritzen einspri-tzen/ dises Oel ist auch gut vor die vergiffte und winnige Hunds-Biß.

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