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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbarem Fleiß, und auff das Heyl deß Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß vieler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Dotorn lang-gepflogener Erfahrenheit
Entstehung
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71
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Aeynch-Vnch.

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einer Suppen eingenommen / darnach der Mensch starck ist/mehr oderweniger / einem Kind etliche Tropffen / man darff es über 2. mahl nichtgeben/es HM/ je älter es ist/ desto mehr hat es Würckung.

N'29- Das Scorpion-Oel zu machen.

^Imb i. Pfund Baum- Oel/ leg darein 200. lebendige Scorpion/5 laß darinn abstehen/ so ziecht das Oel die Tugend an sich / wie her-nach folgt: Erstlich bricht es/ und zertreibt den Stein auß denLenden / wann man die Hüfft / und das Orth zwischen Sitz und Naturschmiert/ treibt ihn auß der Blatter; Zum andern / wann man alle 3.Stund diePulß/ Nasen-Löcher und Hertz schmieret/ist heylsamb vorvergiffte Fieber undPetetschen ; Drittens / wann einem ein wmmgerHund / ein Natter / Spinnerin / oder Scorpion selber beist / oder heckt /schmiere alle 3. Stund einmahl die Pulß / Hertz-Grübel/ und den Scha-den ; Vierdtens/ wann eines Gisst überkomm/ den Nabel/ Hertz-Gru-bel/ und umb das Hertz und Nasenlöcher geschmiert; Fünfftens/scha<bet ein gifftiger Pfeil oder Degen nicht/ wann man das obbenennte Orthschmiert; Sechftens / eben zur Zeit der inteÄion. da ein Mensch schoninlieirc ist/ unter den Achseln und Nieren/ auch die andern ?. Orth ge-schmiert ; Letztlich dienet dises Oel für alle Frantzosen-Schäden.

N° zO. Ein gar gutes Storchen-Oel vor allerley

Geschwulsten.

l Rstlich nimb einen jungen Storchen/so noch nicht auffdie Erden ist, kommen / stich ihn ab / wie ein Ganß / fang das Blut auff in einezinnerne Kandl/ nimb den Magen und Leber / mach es fem sauber/netz es aber gar nichts / thue es zu dem Blut / raussihm darnach die mei<sten Federn auß / hack ihm die Spitz! an den Flügel - Federn ab / zerhackden Storchen gar klein/ leg ihn zu dem Blut in die Kandl/ ist der Storchgroß/so nimb ».Pfund Baum-Oel/ift er aber klein/so nimb nur 1 .PfundOel / vermach es gar wohl / und setz es in einen Kessel mit Wasser/ laß essieden/ biß der Storch gantz waich wird/darnach seyhe es durch ein Tuchin ein sauber Beck / und laß es an der Sonnen stehen / so kombt das Oelalles oben auff/ das nimb herab/ und thue es in ein sauber Glaß; esist fast gut für alle Geschwulsten/und wann man einen Faden von rotherFlöt-Seiden oberhalb einer Geschwulst bindet / so kombt die Geschwulstnicht weiter.