Aeyne^Vuch.
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N° 25. Den Aepffel-Safft zu machen zur Labung/
Magen- und Hertz-Starckung..An nehme grüne Wpffel/ so bald sie vom Baum kommen / man^ darffes nicht schöllen / nur auffeinen Ribeysen reiben/den Safftaußdrucken / und gesyhen/ nimb dann zu einer Maß Safft einPfund klein-zerflossenen Zucker/ in den Safft gethan/ und in einTüchelvor ein Groschen Saffran gebunden / wohl sieden lassen / biß dick genug/doch nicht gar zu dick. In grossen Durst 2. oder z. Löffel voll/ mit einerHa/ben Brunnen, Wasser vermischt.
N° 24. Den Pscrsich-Blühe-Safft zu machen.
^Imb Pfersich'Blühe 24. Loth/ thue selbe in eine zinnerne Flaschen/,' gieß ein Maß siedendes Wasser darüber/ laß 4. oder 6. iz?tund ste-hen/ preß durch ein Tuch auß/ dann wieder in solchen außgeprestenWasser 24. Loth Pferstch - Blühe / und diß also zum dritten mahl / nimbdann weissen Zucker <5o. Loth/ koche ihn zu rechter Dicke.
2 5. Purgier-RosemSafft zu machen.
M nehme Leibfarbe Rosen-Blatl/klaub sie sauber/daß kein gelbesSämel darein kombt/stoß in ein Mörser zimblich klein/ drucks vestin eine zinnerne Kandl / darein ?. oder 4. Maß gehen / gieß daranzwey Seit! siedendes Wasser/ setz in ein Keller/ laß 8. oder 14. Tag/nachdem du wilst/stehen/hernach preß die Rosen auß/daß deß Saffts 2.Maßwerde / nimb 3. Vierting außklaubte Senet-Bla'tter / und 4. Loth guteRhabarbara / die schneide klein / setz den Safft zu einer Glut / daß erwarm wird/ thue die Senet-Blätter/ und Rhabarbara darein/ setz dar-nach an ein kühles Orth / laß 2. Tag stehen / dann thue es in ein Beckübers Feuer/laß wohl sieden/preß starck auß/daß du deß Saffts s. Seitlhast / nimb 2. Pfund Zucker / vermisch ihn mit dem Safft / setz über dasFeuer/ laß 1.2. oder 3. Sud auffthun/ daß verschaumbt/ läutere es miteinem Eyerklar/ gieß durch ein wollenes Tuch / dann siede ihn in derDicke / als wie ein Iulep / wann es erkaltet / giesse den Safft in ein Glaßmit einem engen Halß. Von disem Safft einem gewachsenen Menschenzu Morgens z. oder 4. Löffel voll eingeben / einem jungen weniger / dar-nach die Naturen seyndzum Purgieren / 2. Stund darauff gefast/ dar-nach eine lautere Suppen genommen.
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