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Arynes-Vuch.
einander gerührt / und ein Weil stehen lassen / so bekombt er eine schönegrüne Färb/ und wann man keinen Brunkreß haben kan/so ist das grüneFenichl-Krauteben so gut, darnach nimb drey Viertel Pfund Zucker/gieß den trüben Nach- Brantwein darauff/ und laß es auff einer Glutzergehen / und gieß zum andern Brantwem in das Glaß / und wohl un-tereinander gerührt/darnach last man es durch einFließ-Papier lauffen/daß er schön klar wird ; wer aber gern den Brantwem gar lind will ha-ben / er ist sonst gar starck/ so kan man sicher den Zucker mit einem halbenSeitl Wasser annetzen/und den Nach Brantwem auch darzu / so wtrd ergar annehmlich und gut.
N° i o. Abwisch - Brantwein.
M nehme ein MaßBrantwein/den schlechtesten so man haben kan/' 4. Gauffen voll wnsse Lllien-Blätl/ H. Gauffen voll welsse Boh-nen-Blühe/ 4. Gauffen weisse Rosen-Blätter/ ein Hand vollWeißwurtzen/man muß aber obgedachte Stuck alle sauber putzen/daßnichts Grünes, noch Gelbes/noch Schwartzes darbey bleibt/ von einerRundsemmel die Schmollen/dieses alles zusammen in ein weite gläserneFlaschen gethan / auch 1 .Loth weissen Zucker-Cand15mzu / und 4. Wo-chen an der Sonnen stehen lassen / seyhe hernach den Brantwen herab/und laß ihn durch ein Flüß-Papier lauffen, biß gantz klar herab gehet /thue hernach obbemeldten Brantwem wieder in eine gläserne Flaschen /und leg weisse frische Lilien-Blcktl / undWeißwürtzl wieder hinein/beyeinem gleichen jedes '.Handvoll / neben einer Arbeß groß Gaffer/ 2.Loth weissen Poreß / ein Büchl gutes Gold / laß hernach diesen Brant-wein an der Sonnen stehen/und brauch ihn.
N° 11. Lemoni-oder Pomerantschen Brantwein.
sImb auff 2. Maß Brantwein oder Malvasier von 3. Tutzet Le-moni oder Pomerantschen die SclMer/ sauber außgeschnitlen /und klein geschnitten, undineinen Brantwein gethan / also 14.Tag stehen und paitzen lassen/ hernach anßgebrmnt/und in ein Glaß ge-than/und darein geschütt einen geläuterten Zucker / nach dem man es fußhaben will.
NL. Auffein Maß außgebrennt/obgemeldten Brantwein brauchetman einen Zucker / den muß man zimblich dick läutern / und den Brant-wein daran schütten/ und darnach in einer sauberen Lcinwat außwinden/damit er sein lauter wird.