AryN^Nuch.
4)3
R
^l°3- Noch em anders.
Imb grüne Rautten / sied es in Wasser/ trinckalleTag nüchtern/oder leg es auffdas Haupt.
4. Wann ein Glid schwind.
An solle dasselbe allzeit warm halten/ und mit warmen Tücher»reiben/ hernach mit nachgeschribenen Wässern waschen. Nimbein Maß deß besten Brantwein / so fanffmahl distillirt worden /in einem Glaß/ darein thue Imber/ Pf<ffer«Körul/ Gewürtz,Nägl>von jeden 2. Loth / Muscatnuß/ Zimmet^Rmden / jedes i.Loth / difeStuckjedesbesonderaussdasklemiste geflossen/ durch ein härin Siebgeschlagen/dann alles nacheinander in Brantwein gewidelt/ mit Wachsoben wol vermacht/ damit nichts verraucht/ wann man solches brauchenwill/ so muß man das Glaß wol durcheinander rühren / dann sich sonstendie 8peci« auffden Boden setzen/ damit sie sich wiederumb durcheinan,der mischen.
Wann mans brauchen will 'wie oben stehet/ mit dem warmen Fuchgeriben/soll man mit ersten deß Tags 2. mal/ als Morgens und Abendsdas Glid waschen/ biß das Glid / so mans empfindet /wol zugenommenhabe/ alsdan solches nur einmal Abends/ so man ins Beth gehen will.
Wann einer empfindet/ daß es fast geholffen hat/ mag man ihmabbrechen / alsdan 2. z. oder 4- Tag / oder jede Wochen zweymal /unddiß also lang/ biß das Glid zu völligen Kräfften kommet/ wann derBrantwein abnimbt/ so kan m<m auffdie noch vorhandene äpecieg deßstärckesten Brantwein schütten / jedoch über zweymahl nicht/ man kauden auch wieder frisch machen.
5. Ein anders.
Tem / Pimvernell, Wurtzen, Oel / langen Pfeffer / und gutenBrantwein durcheinander gemischt / Abends und MorgendSwarm gebraucht.
N° 6. Wann einem das Geäder an einem Armb oder
Schenckelzukmtzwird.sImb Capauu-Schmaltz/ das in kein Wasser kommen ist/ laß zer-gehen/schmir das Geäder offt warm darmit/und bind ein Hunds-Haut darüber/ das erlängert das Geäder wieder/ und wann ei-ner gleich wolt erlahmen.
N"7-
>«»»»»»»>»»«