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Aeynes-Nuch.
N
9. Noch ein anders.
Tem/ so sich einer besorgt vor dem Schlag / so soll er alle Nacht einguten frischen TrunckWasser thun / und sich darauffniderlegen/solches vertreibt die bösen Dämpft.
10. Für den Schlag ein treffliche Artzney / so
versucht worden- «lAnn einem der Schlag das erstemahl schlagt/ sosoll manihmedas Haar abscheeren / und das hernach geschribene Pfiafier. über den Kopfflegen / und in;. Tagen nicht abnehmen / er sollwenig baden/ sein Essen soll von linder Speiß seyn/ die nicht über sichrauchet/ das Pflaster mach also.- NimbBibergail/ die schneid klein/sieds in einem schärften Essig/ biß zu einem dicken Mueß wird/ streichtauffem leinen Tuch/ daß den gantzen Köpft bedeckt.
^°n. Für den Schlag.
Imb Sau^Brein/ Lavendl/ Polley/ klein zerhackt / jedes ein' Hand voll/ gieß ein Seitl Brantwein darauff/ laß es j. Tagstehen/ darnach muß man das Glid/ Hand oder Fuß mit ein war-men Tuch wohl streichen/ und mit disem BrantweinMorgends undAbends wohl einschnüren.
N° 12. So der Schlag ein Glid getroffen.
An nehme Lavendl-Kraut/ Salve/ Himmel-Schlüssel/ Crona-bethbör/Attich-Kraut/jedesein Hand voll /allesklein gehackt/. . dann in ein Mörser mit ein Seitl Brantwein wohl zerflossen /wleemMueß/ darnach thue es in ein grosse Kandel/ gieß 2. Seitl lau,lern Wem darauff/ untereinander gemischt / dann wohl vermacht/V 'F emHafen siedendes Wasser/ laß gemach sieden/ demnach denSafftauß den Kräutern durch ein Tuch wohl herauß geprest / nimb ser-ners Spicanardi - Lorber - Oel/ jedes vier Loth/ wlschwohl zusam-men/ schnür das getroffene Glid/ alle Tag dreymahl/laß von sich selb-stentrucknen.
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Ein anders.
Tem/ Polley in Wem gekocht/ offt warmer unter die Zungengethan.
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