Aryney-Buch.
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N° 3. Ein bewehrte Artzney/wann einem die Leberwehe thut oder hitzig ist.
^An nehme«« rockene SchnittenBrodt/ dise gebäet/undin Andi,vi-Wasser wol gewaickt/ und auff die Leber gebunden.
9. Ein anders.
^Imb Aichenes Laub / das jung und neu ist/ mach ein Säckl/ MSvoll/ legs auffdie Leber/ benimbt die Hitz/und echalts gut.
1 c>. Trinck-Wasser zu Abkühlung der Leber.
H U Abkühlung der Leber/ kan man auft 6. oder y^Tagein distillirteS^V Wasser von Gaißnnlch/alle Tag ein Maßvoll/ mit einem Pome«"^ rcintschen- Safft z Stund vor dem Mittag-Essen/ oder daß nichtzu starck kühle, em halbe Stund vor dem Essen trincken/ dises Wassermacht man also: Nimb 2. Maß Gaißmilch / oder mehr/ und in ein Ha-fen gethan/ sieden lassen / und wanS über und über sied/ so thut man einLemoni-Safft darein giessen/ wans kalt ist durchgesyhen / und das lau-tere Wasser in einen Brenn, Zeug überlauffen lassen / dists Wasser istauch gut mit Esslg/an statt deß LemonbSasst/ für die gemeine Leuth inhitzigen Kranckhelten zu machen.
N* 11. Für Faulung der Leber.
> Rinck Morgens und Abends Sa lve-Wafser/so reiniget sich dieLe-der/und wachst widerumb; das thut auch das Kundlkraut/oderLeber, Wurtzen zu zeiten darvon gejstn.
12. Ein anders.
Tem/ Helffenbein mitgebäeten Brodt genossen / ist derLeber fastgesund.
13. Noch ein anders.
Tem/Brodt in Wem getunckt/Salve-Pulver darauff gesträhet/ist fthr gesund.
14. Leber-Lungl und Brusb3ranck.
»Imb Ehrenpreiß/Isop/ Salve/ Leber.und Lunglkraut/ Cardobe<neditt/Hussattjch/Hirschmngm/Zigori/Tamarisken/jedes einHandvoll/ AuandWurtzen/Engelsuß/jedesH. Loth/süß Holtz/LercheniSchwam / jedes ein Loth / alles klein geschnitten / in 3. Seilt
3z 2 lauter