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Freywillig-aufgesprungener Granat-Apffel, Des Christlichen Samaritans, Oder: Aus Christlicher Lieb des Nächsten eröffnete Gehaimnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens
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362
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AreMy,Vu<H.

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3>i° 3." Die Salben ist gut für die Leber.

An mmbt die Salben iteparicum, Sandlund ^lcKeZc.Salbenvon jedweder« ein halbes Loth/ untereinander gemischt/ darmitgeschnürt.

4- Ein gute Salben zu Stärckung und Küh-lung der Leder.

Imb Fenichl/ weißRosen-Oel/ weiß Wachs / Sandl-Salben /und ^irKen-Salben/jedes i. Loth/misch alles zusammen / undlaß untereinander gar kühl zergehen/ aber nicht sieden/wann man

diser Salben bedürfftig/jo streicht mans auff ein Leder/ und legts über

die Leber.

N°5- EinUmbschlagauffdieLeberzulegen.

»An nehmLeibsarbe Rosen'Blätter/ Cyamillen-Vlumen/gemeine^ Pappel/ jedes ein Hand voll/ mach alles zu Pulver/rührs inButter/gieß daran ein wenig Rosen^Wasser und Essig/laß einwenig sieden/ so lang biß es wird wie ein Mueß/ dists auffein Scharla-chen Fleck gestrichen/ und auffdie Leber gelegt/nicht gar warm, wannaber die Leber gar hitzig/darben ein hitziges Fieber/ nimb ein wenig Gas,ftr darunter/ und mit Zucker-Rossat vermischt/ und auffein blau wüllenTuch übergelegt.

N° 6. Ein gutes Leber-Oel.

ImbVoragi'Rosen-Nachtschatten-Saurampffer-VraunellenunVeigl-Wasser/jedes s.Leffel voll/Essg9- Leffel/darnach nimb einer. Arbeß groß Gaffer/zertreib den in ein Leffel voll Vrantwein/und darunter/nimb ein neues Baumwollenes Tuch/das einer Handlang und einer Hand breit ist/ netz darein/ und lcgs unter das rechte<ml/daßaber nicht auff den Magen gereicht/ es kühlet; es wird gar

bald trucken/netz wiederumb ein/ist gar gut vor die Hitz/alten und iun<gen Leuthen/ohne Schaden.

N°7- Was man zu Kühlung der Leber brauchen soll.

breit Wcgrich-Wajser/ Unser Frauen Blätter-Brauuelten-Was-ser/eincs so vil als deß andern/ z. Leffel voll Brantwein/ein wenigWaffer/und Saffran/ alles wol durcheinander gemengt/ein wüllenes^uch darem getunckt/ und fein lablecht auft die Leber gelegt/ so offtestrucken wlid/widerumb eingetunckt.