2lrytte?-Buch. 555
zu gethan / und ein Zucker / daß süß wird/ dem Kmd eingeben/ wann esdleDaem, Fraiß hat/ und nicht zuvor/ soll bewehrt seyn.
N°2. Ein anders.
Tcm/ alle Morgen eiuwenigMedritat/mitzwepTröpffel Baum-Oelemgeben.
^"3. Em Pfanßl auffdas Bauchl/ so ein Kind die
Darm-Fra?ß hat/oder so man sorgt es mschts bekommen.
^TemmansollnehmenAbrutten/WeinrauttemPetersil/von jeden;. Gttiol / Channllen Blüml / so vtl man mit;. Fingern fassentan Hüner,Darm so vll/als der andern alle seynd/tlem gehackt/dstrnach soll man ein neu gelegtes Zly von einer schwartzeu Hennen neh^men / in einer Schüssel wohl adtlopffen < die gehackten Krauter dareinrühren' Baumöl/ und so vll Butter «nein Psändl nehmen / daß dieAyrund Kräuter bachen/ dem Klnd auffdas Bänchl gelegt/ und^. Stundiigen lassen / man kans auch imFall der Noth alten teuthen brauchen /denen muß mans aber ftärcker macheu / und/. Ayr/ auch). mahl so vilder vorigen Krauter nehmen.
Mann man sich besorgt die Minder bekom-men die Fraiß.
N" 1. Ist disesdaworzu brauchen.
lOsoll man nehmen ein frisch außgeprestenWeinrauttenSafft/demKind 5 Leffel voll darvon eingeben / verhütet die Darm <Fraiß und «st auch gut für das grosse Reijsen/darauß die Fraißkombt.
N« 2. Wann ein Kind die Fraiß hat/ und im
Kopffzerrittist.
^Tem/ nimb MajsraN'Wasser/ RosenWasser/^iliumConv,!.liu«.Polley Wasser/jedes ein teste! voll/ mlsch untereinander/undwatckeinTüchl darein / dem Kind/ oder einem alten Men»
schen au/j den Kopffqelegt/ und so ostt es trucken wird/ so netz es wie,
derumbein/eshM.
Hr