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Freywillig-aufgesprungener Granat-Apffel, Des Christlichen Samaritans, Oder: Aus Christlicher Lieb des Nächsten eröffnete Gehaimnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens
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251
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AryNep-Buch.

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iQO. Ein anders darvor.

5ÄN soll offt ,nit Muscatlluß und Gal^Aepffel rauchen/auch dasj, Creuh mit Barn stdma'P Salben/ hinten aussdasCrcuß undNabel ein Bruch.Pfiastcr legen/ odet ein Pfiasier von Gips/und Ayrcar/ alle 2. Tag vcrneuern/ darvor soll aber ein Heb > Am dieMutler hinein schieben/ mit ein warmen Oel/ so darzu tauglich / nachersoll man nehmen Schwach-Wurtzen/ zu Pulver machen / und nehmen1. LothAyr'Oel/2. oder z. Loth Baum-Oel/untereinander vermengt/

in Leib schieben /solll4.Tagliqen/ mit dem fordern Le.b hoch/unddem obern nider/ daßnichtherauß kan sincken/ und es verheylenkan.

^'° iQi.EingutesMittelvordenFürfall/ vor oder

nachher Geburt zugebrcmchen.

Oein Frauniderkommenwill/und sich solcher Itlstand zeigt/ nimb^ ei» gute Hand voll Himmelbrand^K'raut / thue es in ein Hafen /gieß halben Theil Wasser/Md halben TheilWein darausslast einwemg ewsteden/schutts in em Schäffel/laß den Dunst der Frauen an

Leib gehen, alsdan nimb Himmelbrand-Ocl/nur lablechtgemacht/tunckein ti,ppe,'tss Tuch! darein/ legsauffdasOrth/ und drucks wieder mitdnnTuch.' l^ Leid und bchaltdasTuchldarauff/soestruckenworden/wieder cznqc^'üick: und solchesetlich mal gebraucht/ man muß sich etlichTagstlll hallen nu Beth./so das Weib aber auffstehen nn:ß/ kan sie dasemqenmckteTüchlauffdenLeibbinden/daßesbleibt; BasHirschen-Inschlicht ist auch gut/wann mans zergehen last/ und den Zustand ein-schmirt/und wol wieder in Leib gedruck/ man legt auch das gesotteneKraut auffdenLeibzwischen2.Tüchl/sowarm mans leyden kan/ es istgar bewehrt/ und an etlichen Porsohnen probirt worden.

Man brauchtauchvon einer Varin das Schmaltz/ und schmirtauchdas Creusi warm damit/ wann die Salben gebraucht wird/muß man einRuhedarbeyhabcn/undwenigstio.oder 14-Tag darben ligen bleibenWas zu disem Zustand zu gebrauen.

Ersillch WoUcnkraut, Aichenes Laub/Kaßpappeln/ Enfenkraut/spitzigenWegrich jedes2^ oder z< Handvoll/ dun odergrün mein Ha-fen gethan/und Wasser darauff gössen/ wol sieden lassen/ mit dlsen sollsich das Weib/ so warm sie es erleyden kan/dünsten/auch spitzigen Weg-rich allein in Wasser sieden/ und den Schaden darmit waschen/ hernachein Tüchl emes Fingers dick mit Butter überstreichen/ undTormentill-Wurtzen'Pulver woldarauffstraen^ein wenig wmmWOen/auffden^

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