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Freywillig-aufgesprungener Granat-Apffel, Des Christlichen Samaritans, Oder: Aus Christlicher Lieb des Nächsten eröffnete Gehaimnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens
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249
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Arynex-Buch.

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das Fleisch alles sauber von Capaunern / thue die Bainer und Häut

darvon/leg es in einen glässernen BremZeug/ und gieß von der Sups

pen/ darinnen die Capauner gesotten/daran/ daß die Suppen a.Finger

über das Fleisch gehe / brenne es kühl/ und langsam auß / wann das

M'sch gar trucken wird / kan man es mit der Suppen feucht machen/

darinnen die Capauner gesotten haben / und fortan außbrennen/ver-

machs wol im BremZeug/damit keinKrastt davon komme/ das distillir-

te Wasser thue in em erdenes weites Geschi« und laß an einem kühlen

Ötth stehen/ m-t einem weissen Tuch zugedeckt/ und seyheesalle Tag

2. mal durch ein weissen Parchet/ biß es den Geschmäcken gantz verliehet/

und gantz klar wird/welches gemeiniglich in 40. Tagen geschicht.

>l° 95. Die Krauter in das Schwitz-Bad in 6. Wo-che« nach derKindlbeth zugebmuchen.

-Elissen/Mutte» kraut/ Eybisch/Käßpappel/ Glaßkraut/ Chamil,lenz allerWelt Heyl/ Habe» stroh/ worin derHaber noch ist/CrosnabtthlKnöpffel/diser Kräuter legt man eins umb das ander inein Kesseel, biß er voll ist/ gieß dann voll mit Wasser/laß auff einer heißenHeerdstatt ü^er Nacht stehen/ frühe dann wol sieden lassen/ man kanauch rothen Beyfuß/ undetwas wenig Eysenkraut darzu nehmen.

N° 96. Hie SalbenzumGlider schnüren.

lAnn man in dem SchwiPB«d ist/geflossene Cronabethbör/ Ve<' nedische Saiffen so geschahen/ mit Brantwein/ als wie ein Kochuntereinander gerührt/ die ganßen Armb und Fuß wol darnntgeschmlrt/die Fuß biß über die Tiech/und Bauch herab geschmirt/nascher mit einer Arbes^Suppen/ mit einem Schwam hübsch herab gewa^schen/ auffdie letzt mit einem starcken Wein/ so mit Lavendl / Roßmaringesotten/hübsch die Gliderundgantzen Leib genetzt/ und abgewa schen/darüber in ein geräuchertes Beth gangen.

N° 9-7. Wann einer Frau die Mutter vertrifft.

^^.Alm ein Weib den Schaden an ihr befind/ daß sie ein Bruch der^ Mutter anihr hat/ die nehm 2. Ströhn rohes Garn / und laßdas einäschern/ laß einsieden / biß das Zeit ist außzuwaschen/schütt das gesottene Garn in eni Haftn/ laß das Weib darüber sitzen/daß der Dampffwol auff den Schaden gchet/ und wol sanfft erwarme /das thue Abends/und Morgens/ biß du empfindest/ daß der Schaden

kan man allzelt wär

Ii

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