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Freywillig-aufgesprungener Granat-Apffel, Des Christlichen Samaritans, Oder: Aus Christlicher Lieb des Nächsten eröffnete Gehaimnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens
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173
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Aeytte^Buch.

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Aor die Nrücß.

n

° i. Ein Artzney vor den Nabel Bruch.

Or junge und alteLeuth/ so NabeliBrüch haben/muß man ein

Bleyerne Kugelbreitlecht schlagen/wie ein Fünffzehner/nachdemder Bruch ist / und die Bruch-Salben/ oder Pflaster auffein Le-Verstreichen/ anstiegen/ und das Bleyerne Blätl obendarauff/ dannwieder ein Peuschl/das woh! hinein druckt / und erstdarauftdas Bandalso ists auch mit den andern Btüchen zu verfahren/ derPatientmußaber zuvor auft dem Rucken ligen / damit der Schaden hinein / und zu«ruck gehet / hernach muß man erst die Salben oder das Pflaster applici-ren. Die Weiber belangend / wann sie solche Leibs, Schaden haben /haist man den Fürsall/ denen muß man Kugel von Pantoffel-Holtzmachen/oder Rmgel/ und es in ein gelbes Wachs tuncken/ alsdan wannman es braucht/in ein Ziegel» oderBruch-Oel tuncken/und ligender auffdem Rucken in sodern Leib schieben / so halt es den Schaden zurück / undkönnendarbey herumb gehen ohne Ungelegenheit/ wansvonnöthenist/tan man es heraus; thun/auch wieder hinem/ und so fortan.

5s" 2. Ein Salben zum Bruch heylen.

An nimbt gelbes Wachs 2. Loth/ Hirschen < Inschlicht 4. Loth /Doder-Oel/ Beern-Schmaltz/ jedes;. Loth/ Terpentin 2. Loth/dises wird aUcs zusammen vermischt zu einer Salben / mit diser

schmiert man den Bruch alle Tag 2. mahl / und braucht ein gutes Band

darüber.

N° 3. Einen Bruch zu heylcn/er seye so alt als er immer

wolle/ so gar auch/ wann schon die Darm herauß giengen/ ein

vortreffliches/ bewehrtes 5ecrcrum.

tAn nimbt Nuß»Oel nach Belieben t In der gantzen Cur seyn 2.UntzenOel genug/ das Oel in ein saubers Glaß gethan/ 4. le,bendige Aederen darin ertränckt / auch nur 2. wann die Aedexengroß waren / das Oel muß 2. Finger darüber stehen / und also an derSonnen/ oder wann es die Zeit nicht mehr wareauch bey dem Ofen 40.Tag / oder länger distilluen lassen / zu einem Psund Oel gehört ein UntzMyrrhen/ und ein halb Loth Alocs/ dises zu Pulver gemacht/ und inbas Glaß gethan/auch a'so mit dem Oel diMiren lassen/ das Glaß wolvermachter behalten/ nach disen4^> oder mehren Tagen/ alles durch

V 3 ein