l?2.
Aryne'sBuck.
gen/ dasselbe auffdas geflosseneNusibaumene Laub mit einem Tüchleingebunden/ und so langdarauft gelassen/ biß es selber auffgehet/ sobaldsolches geschehen / so vergehet das Pinckerl in kurtzcr Zeit / daß manglelchsamb kein Masen siehet, und treckt nicht mehr wleder / noch wach-set mehr. Soll gar bewehrt seyn.
Iiem l
Das Pflaster.
lul.ZI.NunI. 10.
tor Blähungen.
^" i. Maderätzcl auffdle Seiten auffzulegcn/wo man
Blähungen hat.
^Imb Chamlllen/Kaßpappeln/ Majoran/jedes i. Handvoll/kleinzerschnitten / stoß i2.Lorber darunter / nahe es inLeinwath einwie ein Maderartzel/siedesin halb Wein und halb Wasser/legsauffso warm mau esleydenkan/ und). Mrrlstund außbehalten/ Früheund Abends/nach disen kan man stchschnneren mlc dem Wermuth^Oel.
^i° 2. Vor die Belalmnq nach denen Kranckbeiten.
-An nimbt Senetblätter sauber geklaubt i. Loth / KlecKuacana i.Iuuttl / schneide es klein / binde es zusammen in ein Tüchl / gießdarauff ein Achtring ordinari Wasser / laß über Nacht waichen /vondisemWaßerqibdemKrancken zu trinckcn nach seinem Gefallen/wann man einen Tagdarvon trinckt/kanmanwiederumb daran giessen/btß die Kraffc herauß ist.- Dists Wasser laxirct gemach / und führet dasGewässer hinweg/ hernach nimbt man Attich'Salßen/ undgibtdemKrancken 8. Tag nacheinander alle Morgen in einer Hennen^Suppen/so ungesaltzcn /,). Mcsserspitz voll ein / wann dises vorüber/ so muß manwieder auffein neues dlscs Wasser zurichten / und darvon trincken / undalso 3. oder4. Wochen conttnuiren/ darnach man siehet/ daß dem Pa-tienten wohl bekomdt.
N° 3. Für ein erharten Bauch.
s^IMchnimb gelbe Murcken/ brat solchewaich in Aschen/ hernach
N> geschallt / also haiß in einem Ganß ^- Schmaltz abgerührt zu einem
Pflaster oder Saiben< auffein Tuch gestrichen und auffden gan^
tzen Bauck gelegt/ wann derVauch erhärtet »st/ machtes die Seiten
waich und lind.
Iren«: 7>as Vel vor Blähungen der Seiten- f«l.6o. i>sum.2.
Item: Die Clystier. 5c>l. 14z. ^um. z.
Vor