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Freywillig-aufgesprungener Granat-Apffel, Des Christlichen Samaritans, Oder: Aus Christlicher Lieb des Nächsten eröffnete Gehaimnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens
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157
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Aryne's-Buch.

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5. Wann die goldene Ader blutet.

An nimbt ein Zunder und.legt ihn auffdie goldene Ader / so hilffts/oder nimb ein HaasenHalg / verbrenn lhn / und strae das Pul»verdarauff.

^s° 6. Für die goldene Ader/ wann solche herauß

^^W und brennen thut.

An nimbt Feigen / und kehrt si? umb / legs in Lindenblüe-Wasser/laß es wol anziehen/alsdan schleim es wol auß/ und legs auss d«eAder / man tan unter das Lindenbiüe - Wasser auch breit Weegl

lich-Wassernehm.

^l" ?.' Mehr ein anders für die goldene Ader.

Imb Haußwurtz-Blätl/zerdrucks ein wenig/ thue es in ein Häserl/laß bey einem Glütl lablecht werden / und streichs auffein Tüchl/legs oftt über die Ader / es kühlt und nimbt den Schmertzen;Item/ sollman auch ein Habern schön klauben/ und in Froschlauch, oderin LmdendlüelWasser sieden / biß er sihleimig wird / alsdan ein Tüchlin solchem Schleim emgemnckt/ und oftt lablecht übergelegt.

N'8- Für die goldene Ader ein Salden/ und wann sie

einem anfangt zu blüten/ wie mans Blut muß stillen.

Imb ein Baumwoll/und brenn sie über ein Wachs-Hecht über undüber gar wol/ und darnach röst es mit ein Baumöl ab/ und balgsauß/ legs auff den Schaden/ daß es das Blut stillet.

^° 9. Ein Salben vor die goldene Ader.

6X^An muß nehmen ein weisse Rüben/ sambt dem Kraut/ und muß sieWA sieden/ darnach muß man das Kraut / die Haut / und alles dasHarte miteinander hinweg thun/daß nur der Kern bleibt nimbdann ein Hand voll Kimel/ stoß den zu Mehl / und dleRuben darunter/solches in ein weissen Rosen-Wasser gesotten / dises;. mahl mit Zugies,sung deß Rosen-Wassers/ daß zu einer Salben wird mit stätigen Umb»rühren/ dise Salben dann auffgestnchen / und auff die Alxr gelegt, dar>nach nimb WachtelSchmaltz / das muß den Ruckgrad nach gerao au'werte gestrichen werden / eines Fmgers lang / man nimbt nur so vil/ d<den Singer netzen thut; Item nimb ein geflohene Rueben/ schnelds unbalgs wol auß/ dann fem warm auffdie Ader gelegt.