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Freywillig-aufgesprungener Granat-Apffel, Des Christlichen Samaritans, Oder: Aus Christlicher Lieb des Nächsten eröffnete Gehaimnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens
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156
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Aryne^-Buch.

gar wol an die Fuß gehen / man mag auch wol die Füß mit dem Wasserbesprengen/ hernach sauberabtrücknen/ dises etllchmal nacheinander/ sogehet d»e Geschwulst / oder Affel auß dem teib und Füssen, das Wasser /darin man die Krauter sied / muß man auß der Lösch von Schmid neh»men/worinnen sie das Eysen ablösen/ mit gemeldleu Wasser muß manz.Tag genug haben.

Item- Ist für den Assel gut die Rauch-Kertzen. fol. nz.^um. l6.

Uordie goldene Mer.

In der goldenen Ader st>ll man melden alles was harr zu verdauen/als gesilchrFleisck/vHrauß geschelckrRlndfietjcd/Bonen/H.lnscnund dergleich/ gar zu starckeoGelvöry/ zu gesalyenr undgesäuerre Speisen.

^l° i. Wann selbe brennt und herauffen ist.

O soll man Chamillenblüe in ein Tüchl einbinden/ dasselbige in ei,ner Milch sieden / und so warm als mans erievden tan / auffdlegoldene Ader legen.

N° 2. Ein anders.

N breit Weegrich-Wasser ein Tüchlcin eingetunckt/ und auff dieAoer gelegt/ man darffes welter nicht warmen / sondern nur alsokalter/ wann das Tüchl trucken ist/ so tunckt mans wieder ein / solang es vonuöthen ist, gebraucht/ lst bewehrt.

^° 3 - Item/ vor die goldene Ader.

St nichts bessers/ als nimb Hopffen / wie man ihn zum Vierssedenbraucht/koch ihn in Wasser/und laß den Patienten darauffsitzenso warm ers erlepden tan/ und daß der Dampft wol in ihn gehe.

N°4- Ein anders.

Tem nimbt man Hollerblüe-Wasser, oder von breit Weeqrich/ indisen legt man ein grün Viniol/ dasgrünlechtwird/ alsdanntuückt man ein Badschwamb in das Wasser / druckt die Adernhinem/ dises so oftt gebraucht biß besser wird.

N'5.