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Freywillig-aufgesprungener Granat-Apffel, Des Christlichen Samaritans, Oder: Aus Christlicher Lieb des Nächsten eröffnete Gehaimnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens
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124
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Aryne^-Buch.

mehr/ sovildarauffgiessen/ daß das Pulver 4-Finger hoch darmit wdeckt werde / dann in der Dizellion und circularion 2. Monath stehenlassen/ endlich was cmZirr und excrakirr, ist durch die Neigung darvonabzusondern / auff die am Boden verbllbene Materiein guten Brant-wein gössen / wiederumb 2. Monath circulirn, das gefärbte herauß zie,Heu/ absonderlich / und mildem vorigen gefärbten l^uaco vermischen /die Hefen an dem Boden allgemach distillirn / daß zum erstell heraußtropffc/das thue zu der vorigen 1mHnr,und laß es es ein gantz Monathan der oilUHHNon circulirn, es ist eines lieblichen GeschmHMmd nichtbitter/ man muß wohl in acht nehmen / daß ,nan die Materi mit Brant->wein befeuchtet / und sich gleichsamb zu einem Taig mache / das Schwerbel-Oel darnach darauffgiessen/ dann sonsten wurde die gantze Materischwartz Estrücknet/ und erwärmet die erkalten Glieder/ heyletalleGebrechen / dienet sür Brust/und Lungen/ bewahrt auch vor Pestilentz /und bösen Lufft/ führet auß dem Magen alleFeichtigkeit/ und stärcktdenselben/wie auch die Gedärmb / und kombt dem Schmertzen vor / die-net vor die Schwindsucht/ Husten und Keuchen der alten Leuch/ reinuget die Brust/ erbessert den erkalten Magen und Haupt / nimbt den Ne»bel deß Gesichts/ stärckt die Gedächtnuß/ benimbt die Schmertzen inRippen/ zerbricht den Stein in der Nieren/macht dem Huartan-Fieberein End / erwehret das Podagra / schärffet die Sinn / vertreibt die Me<lancholey/ heyletalle Wunden/ und bringt langes Leben/ halt zurückdas graue Haar/ und benimbt alle Hitz/ und kalte Gebrechen / wird von6»bißaust iQ. und 12. Tropffen in Wein/oder einem darzu bequembli-chen Wasser eingenommen / und gebraucht. Bist Prcrparirung deßEimer ligt meistens an der Kunst.

rirn/ und zugebrauchen seyn-^Ann du wilst/ so must du Cronabethbör im Sommer einsammle«/' so schön schwartz und zeitig seyn / solche in ein Glaß / oder Kteali.ca-Geschmgethan/ darauffgiest man den stärckisten Wein / denman bekommen kan / damit sie können paitzcn/ von disen Boren nimbtman 8. iO. oder 12. Frühe oder zu Abends/ man muß sie wol zerbeissenund essen/ doch dergestalt / daß man solche einen Tag außlassen thut/wann man will / kan man ein paar Leffel voll Wein darauft trincken / di,scs ist ein treffliches Recept allezeit zugebrauchen, erhalt den Menschenlange Zeit gesund .- Erstlich / starcken sie das Haupt und Gedachtnuß/und trücknen auß die überflüssige Feuchtigkeit; erhalten den Leib bey gu-ter