Aryney-Buch.
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^17. Beschreibung deß LxtraÄu8 von Menschen
Hirnschallen oder Urania vor die Fraiß.
Imb2.oder;.MenschenHirnschallen/disezerftosse ill einem steinernMörser/ oder groblecht gefaht/ diseMateri in einen Glaß-Kolm/mtt einem langen Halß gethan/ darauff/^uavKie vonCrona^bethböri oder Salve. Wasser/ daß es 4. oder s. Finger darüber schwim-me/ der Glaß-Kolm muß wohl zugemacht werden/ damit der Dampffnicht heraM komme/ laß hernach in der Dilcretion in Lalneo, welchesdämpssiglsi/i2.Tag hernach stybt man das^uavirX von dem^ranio,und prests auffdas ullerfiärckestc auß, dises^uavic^wird glcichsambBlutroth/ und wird alles ölig und pickigv thue das^uavitee in einG.'aß/ und behalt es anff/ biß mehr darzu kombt; nimb anjeßo wie-derumb das vorige außgepreste i^ianium , thue es eben in vorigenGlaß-Kolm/ und gieß rmederumb ein frisches ^^navüle oder Salve,Wasser darauff/ und laß inemValneo, wie vor, noch ein 4. oder 5.Tagstehen/ hernachseyheswiedermnbab/ undpreßsiarckauß/ also /daß alle5ubKan?oderLssen? herauß von dem^ranw gepreft wird/anjetzo nimb das erste und andere^uavi'tlrzusammen/ in ein saubernGlaß-Kolm/ und ziechs herüber/ mchtaußdemSand/ sondernaußdemLalnec)) dists so langgebrennt/ biß es auffdem Boden/ wie emSei/ftn wird/ dists HxcraÄum muß nut seinem Saltz und Schwe-bel/ welches das l^ranium ,n ssch hat/ gemacht werden/ damit derSchwcbel und das Saltz in das Txri-aäum kombt/ muß also geschehen;nimd das außgepreste l^rani'um ^ von welchen das ^quavItX ist außge-prest / thu? es in ein Schmeltz-Tügel/ brenne es zu Ascheu / auß disemAschen mache em Laugen/ koch jene ein/ biß es wiedermnb wie ein Aschenwird/ mach auß dssem Saltz oder Aschen wieder ein Laugen/koch es wie-der zu eimSaitz/vermisch esmitdem Lxrr2ä,und beHaltes in ein Glaß/dises^rra^mist ein köstlicher Schatz wider die Fraiß/ welcher steiftsig auffzubehalten ist/sein voll» ist von einem halben/ biß ein Scrupl miteinem Fraiß-Wasser zugebrauchen.
^s° 18- Ein Llixici-, dessen Kraft/ und Eigenschafft.
FHlLexandrinische Myrrhen/ ^loez Lparic^, Orientalischen Saftran/V jedes 3. Loth/ thue alles pulverisieren/ und mit dem allerbestenBrantwein angefüllt/in em Glaß gethan/etwas von dem re«Iili.Wirten SchwebtlHel/ durch dieGlocken/ oder^ampanulam bereit/man muß aber solches Oel auß gelben oder<groblechten Schwebe! / undnalm<iu.Regenw«ter eingefallen / bereiten/ so gibt es deß Oel desto
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