Aryney-Buch.
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^l° 6. Den 1"Kuci zu prceparirn.
An nehm ein Schmcltz?Tügl / leg den T'Kuci darein/ wie er ist/ setzihn in das Feuer/ und laß ihn glüend werden/ lösck ihn m Rosen-Wasser etllch mal ab/ zemelbe ihn auffda? klemeste / gleß immerRosen-Wasser darzu/ daß es dücklet wird/ alsdann laßes durch einTräckterl auss das Pappier fallen wie grosse Tropffen/ und trückne es/soistesfemg.
K°7- Die Edel-Gestein zu prceparim.
^Iepr^tiosen-Steiner/als Rubin/ Smaragd/ Hyacinth undGranaten / werden vorhero in einem Schmeltz«Tügel gebrennt/so dan in eim Rosen^Wasser abgelöscht getrücknet/nach dem in ei-nem Mörser zu Pulver geflossen / hernach erst auss einem Rnbstein mitRosen>Boragen>und dergleichen He, tzstarckenden Wassern/subtiler ab/geriben/ auffdas Pappier tropfft/ undirücknen lassen.
^° 8- Das Hirschhorn ^KiloldpKicc zu prceparirn.
^ An schneid das Hirsch-Gstemb zu Stück! / thut es in ein Wasser-Krug/ der groß/ und macht den Deck! ftst zu / daß kein DampffKerauß lan/ hernach nimbt man Caroobeneoict/ Erdrauch/ Bo,ragi/ Ochsenzungen-Kraut/waschts sauber/und hackt es/thut die Krau-ter in ein Brantwein-Kessel/ und giest frisch Wasser darauff/ daß wohlsuppetist/ und machtden Kessel zu/ die Röhren vomHuet muß «ndenKruq gehen' wo das Hirschhorn ist/ also muß der Krug anst der Seitenein Loch haben/ so vil daß die Röhren hmemkan/ und unter den Kesselwo die Kräuter »eyn/gibt man Feuer/ daß wacker sied/so gehet derDunstin das Hirschhorn / und wird mit der weil gantz waich / muss acht geben /daß es sich nicht gar zu starckeinsiedet/ muss also Wasser nachgiessen/wann man meint/daß die Kräuter nicht mehr kräfftig seyn/so nimbt manfrische/ und macht es wie zuvor/ und so lang biß das Hirschhorn gantzwaich wird / daß es sich schneiden last / alsdan nnnbt mans herauß / undschallt die schwachen Rinden herab/ so ist es gantz weiß last es aufi einerReitertrücknen/ so wirds wieder fest/ stosts und gibts nach Gedunckenein zum schwitzen / ist besser als öolgestein>Pulver / ich Habs vilnnchl denLeuthen gebraucht/ und grossenLsseH geiehen/ man glbts in aller ^)itzund Fiebern ein/ man tan auch ein Sultz neben diserPrcrparirung ha,ben/ so macht man unten am Krug ein Loch/ und setzt ein Geschir: unter,den Krug mun auft etwas stehen/ so fiiest das Wasser darein/ das siedman nacher in einem Bect gantz dick wie ein Sultz / giest man es nacher
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