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Freywillig-aufgesprungener Granat-Apffel, Des Christlichen Samaritans, Oder: Aus Christlicher Lieb des Nächsten eröffnete Gehaimnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens
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Aryne^Buch.

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nach Gesicht genommen werden / und im Butteralles wol sieden lassen,hernach durchgehen/ und gerührt/ biß gestehet. Dise Salben ist treff-lich gut für die Wind / Hör:: und Wassersucht/ auch da man das Grobmit hitzigen Sachen entzünd hat/ es dienet zu dem Mlltz und Leber/einerNuß groß in einer Suppen Abends und Morgens eingenommen/ denBauch mit diserSalben an beedenSeiten abwetts sem warm geschmirt/und zu letzt den Nabel.

N°4- Augen-Salben.

Imb ein Pfund ungewaschenen frischen Butter/wasche den 9. malaußRosen«Wasser/laß das Wasser wol außsincken/darnach nimbNlxprcrparirten ^Kucia jedes 2. Loth/Gaffer ein Loth/thue denButter in einen warmen Mörser/ mach die obigen äpeci« zu Pulver/vermisch alles wohl unter den Butter/ und behalt es- Dise Salben istvor alle hitzige rothe Augen / wann auch schon ein Fell sich solte ansetzen/deß Tags). mahl eines Hanstkörnl groß in das Eck deß Augs gethan /lwd unter dem AugemLückl herumb geweltzt/ ist sehr gut/ in übrigen istes für die Nisen am besten, rrobacum.

^5. Wie man dieBettlmSalben machen soll/ disemuß in dem Frühling angefangen werden/ wegen derProß/so darben seynd.Imb Teuffels-AbbiAWurtzen/ grüne Wacholderhör/ die nichtschwach seyn worden / jedes i0. wth/ rothe Brenn-Neste// Alber,Proß/ Aichenes Proß / PürcheneS Proß / jedes 5. Loth / stoß je-des besonder klein/ nimbSchmaltz i.Pfund/ zerlaß/ wanszergangenist / thue lablecht alle obgemelte Stuck darein / und rührs wol unterein-ander/ laß 8. Tag stehen/ sieds/ daß alle Krafftauß den Kräutern/ftyhees durch ein Tuch / verwahre es dann in einer blechenen Büchsen / oderglasierten Hasen/ wol vermacht/ man muß aber so lang mit einem höl-tzernen Schäufferl umbrühren, biß kalt wild. Folgt / worzu gemeldteSalben gut ist / wann einem Peftilentz-Beulen oder Blattern aufffah,ren / oder sonst Geschwülsten / sie seyen roth oder weiß / sonderlich wanneinem mHalß wehe ist/ muß man sich äusserlich schmieren/ wann einem

das Haupt wehe thut/schmiert man die Schlaft darmit/sie ist auch gutallen Wunden/ Geschworen/ Beinbruch am Leib/ oder wo es ist/undsond> rl.ch / wo man em Schmerßen / oder sonsten Wehetagen hat an ei,nem <."lied/ es seye Armb oder Schenckel/ auch vor Schwindung derGlieder, wann du die Salben brauchen wilst/ so thue ein wenig in ein

K 2 Schüssej/