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Freywillig-aufgesprungener Granat-Apffel, Des Christlichen Samaritans, Oder: Aus Christlicher Lieb des Nächsten eröffnete Gehaimnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens
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^TA Ein OelHr das erharte Miltz.

An nehme die grünen NußSchäller/ siede es in Baumöl/ balgsdann auß/und beHaltes/ das Miltz darmitgeschmiert/und einwarmes Tuch daraufi gelegt.

19. Ein anders Miltz-Oel.

^An nimbt das Holtz von l'amHlilcen, von solchen thut man dieäussere Rinten herab schaben / die mittere Rmten aber thut manwieder absonderlich herunter schälen / von solcher nimb ein Handvoll oder 2. und ein Halbe Baumöl/ vermach alles zusammen/ meinFlaschen/ setz in ein Kessel voll siedend Wasser/ daß alle Kraftt auß sol-chen Rinten außgesotten / preß wol auß / dann auffdas neue wieder sol-che Rinten genommen/ und in das Oel gethan/ wieder sieden lassen/ unddas zum drittenmal. Mit disem Oel alle Tag 2. mal geschmiert / Mor,gends und Abends.

X° 2<D. ^lomortica-oderBalsaMiAepMOel.

As^Imb auff i.SeitlOel/ 24.klomorrica.Aepffel/ thue dieKernAH darvon auffheben/ die rothen Häutlem und March legt man mdas Oel/ demnach grab ein tieffes Loch auß in die Erden / und setzdas G laß wol vermachter darein/ und wieder mit Erden verschütt/ laß2. Monath stehen/ wann solche vorüber / nimbt man das Glaß herauß /und setzt es an die Sonnen. Wann sich ein Mensch hacken thut / oderein Vieh ein Horn abstoft / so giest man das Oel in das Horn /und setztesauffs alteOrth/ binds mit einem Tuch wol ein^oheylets wieder/deßgleichen heylet es die geschädigte Wunden. ^

51° 21. Ein gutes Mawran-Oel.

^Imb Majoran/presse den Safft auß/darnach nimb frisches Baum,Oel/ deß Safft 1. Loth / laßes gemach sieden / biß der Safft ver-zehret ist/ darnach seyhe es durch ein saubers Tuch / hernach nimb

daß kein Geruch darvon mag/ so hast ein gar gutes Oel.

51° 2 2. Myrrbcn-Oel zu machen.

-An siedet etliche Ayr hart/ darnach geschallt/ und von einandergetheilt/ denTotter hcrauß gethan/ und an dessen statt beedehalbe Theil mit geflossener Myrrhen angefüllt mit ein Faden zu«sammen gebunden / und an einem feuchten Orth oder Keller auffge-hengt/ und eln zinnerne Schüssel darunter gesetzt/ daß das Oel darein

tropfft/