Aryney-Buch.
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ten / daß sich der Safft in Oel vcrliehrt / und das Oel nicht schwartzwird/ ist es gerecht und gut / will mans 2. nial absieden / so kan man wie,der so vil Kitten nehmen / als oben/ und wieder absieden/
N° 15. Ein gutes Oel für den Krebs an den Brüsten
der Weiber.
sImb gestosscncn Schwebel/gieß daran so vil Baumöl/daß es wirdwie ein Muß/ thue es in ei» gläsernen Kolm/ und distillier es/nimb so dann deß distillirtenOels8.Loth/ und 4. Loth außge-prestcn gespieen Wegrich.Sastt/ und laß es ein Weil mit einander inein glasierten Hafen sieden/ also ist es fertig.
Wann man von diser Artzney bedürfftig ist / soll man die Schadenzuvor wol mit Brantwem/oder sonsten weisien Wein waschen/darnachdas Oel darauffschnneren mit ein Federl/ so wird derKrancke in wenigTagen gesund.
N' 16Nas goldene Mastiz' Oci gar gut zu machen.
lAn nimbt Wermuts) / BrauwMüntzen / FrauemBla'tter/ Raut-ten > Balsam / Adrntten / jedes gleich vil/ oder den Safft außge,prest/Muscatell^Wein i. Seitl/Muscatnuß/Zimet/Nagerl/Cal-muß, Zltwer/ Galgant/Muscatblüe/ rothe Corallen/ Perl/ weissen Ag-ftem/ledes ein Huintl/ SpicanardüBlüe/ LavendellRoßmarin-Blüe/Mastix Kernet / jedes 2. Loth / alles groblecht zerhackt / zerstossen / in einglasiertes Haftn gethan/ den Safft/ und Muscatell darzu/ und andert-halb Pfund BauM/ laß gemach sieden/ biß dichgedunckt/ daß derSafft undWein veitockt/und nimmer wässerig ist/so thue es vomFeuer/und preß auß / wans kalt worden / so verwahre es wol verbunden in ei,nem dicken Maß/ über die übergeblibene Species schütte wieder Oel/und koche es/ ist noch gut zum Aufflegen.
N° 17. Das Mastix-Oel zu machen.
Mn nimbt ein Wertling Mastix/der schön ist/klein zerstossen zu Pul,ver / darnach nimbt man ein zinnerne Kaudl / thue das Mastix,Pulver darein / schütt ein halb Pfund gutes Baumöl darauff/mache dieKandl zu/mit einTaig wol verklebt/damit kein Dampff heraußFan/setz in ein Kessel vollWaster/wann es siedet/so setz dieKandl darein/«nd laß von Morgen bch auffden Abend sieden / darnach nimb es her,auß/ si> ist es gerecht und gut/man muß darneben allzeit ein siedendesMsffer^uM Nachgiessen haben/in den Kessel worin die Kandl stehet.
I2 ^l°ls.