^ ___________________ Aryne^Buch. ^,
so wird man nicht grossen Schmertzen leyden / sondern bald heylwerden/und so offt man das Oel und Salben auffeinSchaden braucht/ so mußman allzeit ein Tuch in warmen Wein eintuncken / außqedruckt / unddarauff gelegt. Es ist auch für Ayß und Geschwar/ mit dlsem Oel ae-schmlert/ und die Salben Pfiaster-weiß darüber gelegt/ solches Metalsobald auß.Ist gut fnr die Mutter/ so wol für das Grimmen / in einerSuppen deß Oels eingenommen/ warm zugedeckt und geschwitzt. Es istauch gut für das Zahnwehe/nur das Zahn-Fleisch offt darmit geschnürt,auch das Wang außweildig. Wann sich eines verbrennt hat / es jenemit Schmaltz/ Laugen/ oder Büchsen-Pulver/ nur osst mit einem Federlangestrichen/ so fahren kleine Blatterleln auff/ will aber der Brand nichtnachlassen/ so lege die SalbenPstaster.welß darüber/ so vergehet derSchmertzen / und löscht den Brand / so aber der Brand so hafftig / mußman em Löffel voll eingeben. Ist auch gut für erfrorne Glieder / wo dieGesrur ist/ soll man sich mit dem Oel schmieren / ist es aber schon austbroechen/ so muß man die Salben Pfiaster>weiß überlegen. Ist auch gut fürden Grind/deß Tags 2. Löffel voll eingenommen/das Oel angeschmiert/und die Salben darüber gelegt Nachts/ so ziehet es die Hitz auß/ undheylet den Grind. Wann einem die Ohren verschworen/ oder vermeint/es werde ihm einApostem wachsen im Kopff/ oder sonst Blattern in,Mund außsahren/der laß etliche Tropften von demOel in das böse Ohr/und lege sich auffdieandereSeiten/so heylets inwendig im Kopsi. SoeinerWehetagen in dem Hirn oderNasen hat/so muß man ctlicheTropstsen einschnupffen alle Tag. Wann einen ein Wepsen äugelt/ so schmierealsobald dises Oel darüber/ auch wann einer sonsten von einem MtigenThier geheckt/soll erdises Oels gebrauchen w und außwendig. Wanneinem Gifft wäre eingeben worden / derselbe brauche gleich einem ^öffelvoll deß Oel. Wann einer besorgt/ es wachse ihm ein Aposteln/ der neh<me alle Tag dises Oel ein / und schmier sich außwendig / wo ihme weheist / je ehender mans braucht/ je besser es ist / so erlmderts / und gehet mitdem Stuhl. So ist es auch gut für die Ungarische Kranckheit, alle TagH. mahl eingenommen/ es kühlt und laxirt/ und ein Tüchl eingedruckt/und über das Hirn gelegt/ es vertreibt den Schmertzen. Ist auch gut süedas Grimmen und Wind in dem Leib/ welche sich im Leib verschlagen/und für den Grieß/ 2. mahlen deß Tags/ allezeit ein Löffel voll einge-nommen in einer Suppen. Es lst denen gut / die Magenwehe haben /am öertzen druckt / und kein Essen schmeckt / der ncbm 3. Tag nacheinan,der das Oel ein/ sohilfftesgarbald; Es ist auch gut alten und jungenLeuthen vor das Bergicht/ das Kalt / und Hitzige/ nur dises Hel einge«
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